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Zwei Olympia-Tickets sind den deutschen Ringern nicht genug

Zwei Olympia-Tickets sind den deutschen Ringern nicht genug

Einmal Gold , einmal Bronze und zwei Olympiatickets abgesahnt - obwohl der neue Weltmeister Frank Stäbler und die entthronte Titelverteidigerin Aline Focken im US-Spielerparadies Las Vegas für das zweitbeste deutsche WM-Ergebnis der Geschichte gesorgt haben, will die Spitze des Deutschen Ringer-Bundes (DRB) mit Blick auf die Olympischen Spiele im kommenden Jahr in Rio (5. bis 21. August) mehr.

Zwei weitere Startplätze sollen her, um wie in London 2012 mit vier Ringern auf die Matte zu gehen.

"Aline Focken hat sich mit Bronze endgültig in der Weltspitze etabliert, und die Vorstellung von Frank Stäbler auf dem Weg zu Gold war einfach nur toll. Das Fazit ist also auf jeden Fall positiv", sagte DRB-Präsident Manfred Werner: "Wir sind insgesamt auf einem guten Weg." Die Arbeit soll bereits im Frühjahr des kommenden Jahres Früchte tragen. Dann gehen die drei Olympia-Qualifikationsturniere in Zrenjanin/Serbien (15. bis 17. April), Ulan Bator/Mongolei (22. bis 24. April) und Istanbul (6. bis 8. Mai) über die Bühne. Dort wollen die deutschen Ringer zuschlagen. "Dabei geben vor allem die sehr guten Anschlussleistungen von Las Vegas Anlass zur Hoffnung. Es kann noch was für uns gehen", erklärte Werner: "Es wird zwar schwer, aber ich denke, wir haben noch Möglichkeiten." So sind vor allem im griechisch-römischen Stil und auch bei den Frauen weitere Olympiatickets durchaus realistisch.