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1. FC Saarbrücken: Zwanzig gute Minuten reichen nicht

1. FC Saarbrücken : Zwanzig gute Minuten reichen nicht

Der 1. FC Saarbrücken verliert auswärts beim Nachwuchs des SC Freiburg mit 1:3.

 Am 5. Spieltag der Fußball-Regionalliga Südwest erlebte der 1. FC Saarbrücken seine erste Saisonniederlage. Die Mannschaft von Trainer Dirk Lottner unterlag bei der U23 des Erstligisten SC Freiburg mit 1:3 (0:3). „Es war eine Niederlage mit Ansage“, sagte FCS-Trainer Lottner.

„Ich hatte die letzten Tage vor der Stärke der Freiburger gewarnt, aber das kam wohl nicht bei allen Spielern an.“ 20 Minuten kontrollierte der FCS die Partie. Doch außer einem Schuss von Tobias Jänicke (7. Minute) kam nichts Zählbares dabei raus. Dabei spielte beim FCS die Mannschaft, die im DFB-Pokal den Zweitligisten Union Berlin in die Verlängerung gezwungen hatte. Freiburg war einfach konsequenter. Florian Kath zog aus 18 Metern ab, Marlon Krause fälschte ab und es stand 1:0 für die Gastgeber (20.). Der FCS danach ohne Ordnung und ohne Zugriff im Mittelffeld. Kath kam beim zweiten Treffer erneut frei zum Schuss. FCS-Schlussmann Daniel Batz hätte den Ball halten können – tat es aber nicht (27.) Vor dem 3:0 konnte Kolja Herrmann unbedrängt flanken, Christoph Daferner unbedrängt köpfen – die Vorentscheidung, eine Minute vor dem Wechsel. 600 mitgereiste Saarbrücker Fans erlebten einen desolaten Auftritt ihrer Mannschaft.

Zwar sorgte der eingewechselte Markus Obernosterer für etwas mehr Bewegung. Doch zu mehr als dem Ehrentreffer durch Oliver Oschkenat drei Minuten vor dem Ende reichte es nicht mehr. „Ich kann nicht verstehen, dass wir das Spiel nach 20 guten Minuten einfach so hingegeben haben“, sagte FCS-Kapitän Manuel Zeitz. „Das müssen wir dringend aufarbeiten und künftig besser machen.“