Zum Auftakt fast nach Österreich

Köllerbach. Auch nach den Weihnachtsfeiertagen ging es für den Ringer-Bundesligisten KSV Köllerbach gestern besinnlich weiter. Am letzten Kampftag der regulären Saison gewann der amtierende deutsche Mannschaftsmeister vor 410 Zuschauern in der Köllerbacher Kyllberg-Halle gegen den ASV Mainz 88 mit 24:13

Köllerbach. Auch nach den Weihnachtsfeiertagen ging es für den Ringer-Bundesligisten KSV Köllerbach gestern besinnlich weiter. Am letzten Kampftag der regulären Saison gewann der amtierende deutsche Mannschaftsmeister vor 410 Zuschauern in der Köllerbacher Kyllberg-Halle gegen den ASV Mainz 88 mit 24:13. Dabei verzichteten die Trainer beider Mannschaften angesichts der sportlichen Bedeutungslosigkeit des Kampfes darauf, ihre zehn stärksten Ringer auf die Matte zu schicken. So pausierten auf Köllerbacher Seite die Punktegaranten Jan Fischer, Sylwester Charzewski und Andriy Shyyka. Doch auch die zweite Garde des KSV zeigte sich den Gästen aus Mainz zunächst deutlich überlegen. Bereits in den ersten vier Kämpfen legten die Köllerbacher den Grundstein zum Sieg. Die Griechisch-römisch-Athleten Marc-Antonio von Tugginer (55 Kilo, 3:0 gegen Kevin Grassmann) und Marek Szustek (96 Kilo, 3:0 gegen Dominique Engel) sowie die Freistiler Vladimir Togousov (60 Kilo, 4:0 Yassin Sari) und Dimitar Kumchev (120 Kilo, 4:0 gegen Björn Weinmann) brachten den KSV mit 14:0 in Führung. Anschließend verkürzten die Mainzer durch drei Siege in Folge auf 10:17. Für die Entscheidung sorgte Konstantin Schneider zwei Kämpfe vor Schluss mit einem 4:0-Sieg in der 84-Kilo-Klasse im klassischen Stil gegen Dennis Forschner. Wesentlich spannender als das Geschehen auf der Matte gestaltete sich die Playoff-Auslosung in Weingarten. Bei dieser waren die Gruppenersten KSV Köllerbach (Westen) und 1. Luckenwalder SC (Osten), bei der Schwergewichtler Mirko Englich mit einem Bandscheibenvorfall vorerst ausfällt, gesetzt. Um kurz vor 18 Uhr stand der SC Anger schließlich als Gegner des KSV fest. Die Mannschaft aus Bayern rutschte durch eine 14:24 Niederlage gegen Wacker Burghausen am letzten Kampftag noch auf Platz zwei der Ost-Staffel ab. "Anger ist eine unbequeme Mannschaft. Es war nicht unbedingt unser Traumlos, an die österreichische Grenze zu fahren. Doch unser Ziel ist das Halbfinale, und da müssen wir die Festung Anger einnehmen", erklärte KSV-Teamleiter Thomas Geid. Die Köllerbacher treten als Gruppensieger der Staffel West am 2. Januar zunächst auswärts an. Eine Woche später steht dann der Rückkampf im Püttlinger Trimm-Treff an. Die möglichen Halbfinalgegner des KSV heißen dann ASV Hof oder SV Germania Weingarten.

Auf einen BlickDie Playoffs um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft im Überblick:Viertelfinale (2./9. Januar): ASV Hof - SV Germania Weingarten; SC Anger - KSV Köllerbach; KSV Aalen - 1. Luckenwalder SC; SV Wacker Burghausen - Mömbris-Königshofen.Halbfinale (16. Januar/23. Januar): ASV Hof/SV Germania Weingarten - SC Anger/KSV Köllerbach; KSV Aalen/1. Luckenwalder SC - SV Wacker Burghausen/RWG Mömbris-Königshofen.Finale (30. Januar/6. Februar). rix

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