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Zoff für Reuter und Mintzlaff: RB Leipzig 2:1 im DFB-Pokal bei FC Augsburg

RB siegt 2:1 und steht im Halbfinale : Hitziges Nachspiel nach Leipzigs Sieg in Augsburg

Der 2:1-Sieg nach Verlängerung beim FC Augsburg hatte für RB Leipzig am Dienstagabend ein Nachspiel. Weit nach Mitternacht und dem Einzug der Leipziger ins DFB-Pokal-Halbfinale schäumte FCA-Geschäftsführer Stefan Reuter noch immer vor Wut.

Kurz nach Spielschluss war er böse mit RB-Kollege Oliver Mintzlaff aneinandergeraten. Der Zoff der Manager löste auch unschöne Szenen auf dem Rasen mit Rudelbildung, Handgemenge und Provokationen aus. „Das ist eine bodenlose Frechheit, wie er sich verhalten hat. Statt sich mit seiner Mannschaft zu freuen, stürmt er nach dem Spiel in unsere Coaching Zone. Das ist extrem arrogant und unverschämt“, schimpfte Reuter nach dem 1:2 (1:1, 0:0) im Viertelfinale gegen den Bundesliga-Konkurrenten, der dem FCA ohnehin schon seit Jahren als Feindbild dient. „So verhält man sich einfach nicht“, wetterte Reuter. Mintzlaff erklärte, dass er sich „in normalem Ton“ ausschließlich über Augsburgs Assistenztrainer Jens Lehmann beschwert habe, der „permanent“ in der Leipziger Coaching Zone gestanden habe.

Das späte Siegtor schoss Marcel Halstenberg (120.+1) per Handelfmeter. Der Liga-Dritte steckte nach der Führung durch Timo Werner (74. Minute) den Ausgleich in allerletzter Sekunde durch Alfred Finnbogason (90.+4) gut weg und hofft nun im Pokal auf den ersten großen Titel.