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Zarte Hoffnung für den FSV Jägersburg in der Fußball-Oberliga

Fußball-Oberliga : Zarte Hoffnung für den FSV

Der FSV Jägersburg hat noch nicht allen Mut verloren. Der Verein kann mit einem Sieg am Mittwoch in der Fußball-Oberliga bleiben – wenn noch zwei weitere Bedingungen eintreten.

Am Mittwoch findet in der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar der letzte Spieltag dieser Saison statt. Nach dem 2:2 (0:1) gegen den Meister TuS RW Koblenz am Samstag darf der FSV Jägersburg weiterhin auf den Klassenverbleib hoffen. Die erste Voraussetzung dafür ist um 19.30 Uhr ein eigener Sieg beim 13. FC Arminia Ludwigshafen. Zeitgleich müsste der TSV Emmelshausen seine Heimpartie gegen die auf Rang vier platzierte TuS Koblenz verlieren. Dann wären Jägersburg und Emmelshausen punktgleich. Da die Saarländer die klar bessere Tordifferenz aufweisen, würde in der Abschlusstabelle Rang 15 stehen. Dieser Platz berechtigt allerdings nur zum Klassenverbleib, falls sich der Vize-Meister in der Aufstiegsrelegation durchsetzt. Noch ist also die Jägersburger Hoffnung auf den Ligaverbleib nicht ganz erloschen.

Die Nord-Homburger sind allerdings dringend auf Koblenzer Schützenhilfe angewiesen. Beim Tradtionsverein vom Deutschen Eck hatte es zuletzt interne Querelen gegeben. Am vergangenen Freitag teilte das Vorstandsmitglied Remo Rashica der Rhein-Zeitung mit, dass er den Antrag auf Teilnahme an der kommenden Saison in der Regionalliga Südwest sowie die von ihm hinterlegte Kaution in Höhe von 35.000 Euro zurückgezogen hat. Daraufhin reagierte der Verein prompt und veröffentlichte auf seiner Homepage folgende Stellungnahme: „Bezüglich des heute in der Rhein-Zeitung erschienenen Interviews mit Remo Rashica betont die TuS Koblenz ausdrücklich, dass Herr Rashica nicht befugt ist, den Antrag auf Lizenzierung zur Regionalliga Südwest zurückzunehmen. Alle weiteren Schritte werden vom Verein geprüft und in den kommenden Tagen entsprechend kommuniziert.“ In wie weit sich die Koblenzer Mannschaft durch diese internen Grabenkämpfe beunruhigen lässt, bleibt abzuwarten. Die Jägersburger hoffen jedenfalls darauf, dass sie in Emmelshausen noch einmal alles geben werden und natürlich möglichst gewinnen.

„Wir werden alles dafür tun, um selbst unseren Anteil zum immer noch möglichen Ligaverbleib beizusteuern. Hut ab vor der Mannschaft, wie sie in dieser sehr schwierigen Situation weiterhin Vollgas gibt“, betont FSV-Trainer Alexander Ogorodnik vor seiner letzen Partie für die Saarländer. Wie es mit ihm sportlich weitergeht, ist immer noch offen. Falls kein interessantes Angebot mehr ins Haus flattert, ist entweder eine Pause möglich oder auch ein Engagement als Co-Trainer.

Dass ihm die Mannschaft einen gebührenden Abschied bereiten will, war am vergangenen Samstag deutlich zu sehen. Der Abstiegskandidat hatte gegenüber dem Regionalliga-Aufsteiger ein deutliches Chancenplus und hätte auch aufgrund der kämpferischen und spielerischen Leistung den Sieg verdient gehabt. „Irgendwie war es für uns ein symptomatisches Spiel. Die Jungs geben alles, können sich aber leider nicht für ihre starke Leistung in Form eines Sieges belohnen. Es gilt jetzt einfach, am Mittwoch dort weiterzumachen, wo wir gegen Koblenz aufgehört haben – dann schauen wir mal“, betont Ogorodnik.

fsv-jaegersburg.de