WM-Teilnahme von Uruguay lässt die Brasilianer zittern

Montevideo · Als kurz nach dem Abpfiff im Estadio Centenario in Montevideo ein Feuerwerk den Abendhimmel erhellte, schworen sich Uruguays Nationalspieler auf die Fußball-WM in Brasilien ein. „Uruguay wird für jede Mannschaft ein unangenehmer Gegner sein“, sagte Rekordnationalspieler Diego Forlán forsch.



Durch eine glanzlose Nullnummer im Playoff-Rückspiel gegen Jordanien (Hinspiel: 5:0) löste der zweimalige Weltmeister in der Nacht zu Donnerstag als 32. und letztes Team das begehrte Ticket. Am Zuckerhut will die "Celeste" aber auftrumpfen. Als Weltranglisten-Sechster wird Uruguay bei der Auslosung am 6. Dezember als Gruppenkopf gesetzt sein. In der Offensive stellen Edinson Cavani, Forlán und Luis Suárez fast jede Abwehr vor Probleme. Mit ihrer gefürchteten Zweikampfhärte verschafft sich auch die Defensive des WM-Halbfinalisten von 2010 Respekt.

Bei Gastgeber Brasilien weckt die zwölfte WM-Teilnahme Uruguays böse Erinnerungen. Bei der bisher einzigen WM-Endrunde auf brasilianischem Boden wurden die Urus 1950 zum Spielverderber, als sie die Brasilianer im entscheidenden Spiel 2:1 schlugen und den Titel holten.

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