Fußball-Saarlandliga: „Wir wollen in der Rolle des Jägers bleiben“

Fußball-Saarlandliga : „Wir wollen in der Rolle des Jägers bleiben“

Der FV Eppelborn spielt am Samstag beim FC Reimsbach und will siegen. Die FSG Ottweiler hat ein strammes Programm.

Die Auswärtsaufgabe des FV Eppelborn am Wochenende beim FC Reimsbach scheint vom Tabellenbild her eine klare Angelegenheit zu sein. Die Gastgeber haben von bisher sechs Heimspielen nur eines gewonnen und in zwölf Punktspielen schon 41 Gegentore kassiert. Dennoch warnt der Trainer vor dem Spiel am Samstag um 15.30 Uhr beim Aufsteiger. „Reimsbach hat auch eine gute Offensive und ist immer in der Lage, ein Tor zu schießen“, sagt Trainer Sebastian Kleer und er fügt hinzu: „Irgendwann müssen die ja auch punkten und deshalb kriegen wir dort mit Sicherheit nichts geschenkt“. Aber eines macht der Eppelborner Coach auch klar: „Wir wollen in der Rolle des Jägers bleiben“, betont der 36-Jährige, „und deshalb können wir nicht nach Reimsbach fahren, um das Spiel zu schenken“.

Die FSG Ottweiler/Steinbach hat in den nächsten Wochen ein strammes Programm vor sich. Das Heimspiel am Samstag um 16.30 Uhr gegen den SV Mettlach ist für den Drittletzten der Saarlandliga der Auftakt zu vier englischen Wochen mit den Nachholspielen gegen Schwalbach (16. Oktober), Köllerbach (30. Oktober) und Eppelborn (6. November) sowie dem Pokalspiel gegen Herrensohr (23. Oktober). Das bedeutet für die FSG neun Pflichtspiele innerhalb von 30 Tagen. „Jetzt kommen wir in einen richtigen Rhythmus“, sagt Trainer Stephan Schock, „und ich hoffe, dass wir gestärkt in diese Phase gehen können“. Schock sieht die Terminhäufung keineswegs negativ. „Ich sehe da kein allzu großes Problem“, betont der FSG-Trainer, „denn das kann man alles über die Trainingsarbeit anpassen“. Außerdem, sagt Schock, solle man in dieser Liga nicht zu viel jammern. Gegen Mettlach ist Steinbach in den letzten Jahren ohne Sieg geblieben. Es gab in den vergangenen Spielzeiten vier Niederlagen und vier Unentschieden, „und deshalb wäre es an der Zeit, dass wir gegen die mal gewinnen“, sagt Schock vor dem Spiel gegen den Tabellenachten.

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