"Wir wollen einfach Meister werden"

"Wir wollen einfach Meister werden"

Schwalbach. Den 29. Oktober 2011 werden die Spieler der SSG Schwarzenholz-Griesborn nicht so schnell vergessen. Es war der Tag, an dem die Monsterblocker die Tabellenführung in der Volleyball-Oberliga RPS einbüßten. Nach der Fünf-Satz-Niederlage bei den LAF Sinzig fiel der Ex-Regionalligist vom ersten auf den dritten Platz zurück und kehrte seitdem nicht mehr an die Spitze zurück

Schwalbach. Den 29. Oktober 2011 werden die Spieler der SSG Schwarzenholz-Griesborn nicht so schnell vergessen. Es war der Tag, an dem die Monsterblocker die Tabellenführung in der Volleyball-Oberliga RPS einbüßten. Nach der Fünf-Satz-Niederlage bei den LAF Sinzig fiel der Ex-Regionalligist vom ersten auf den dritten Platz zurück und kehrte seitdem nicht mehr an die Spitze zurück. Für diese schmerzhafte Ohrfeige will sich der Tabellenzweite am kommenden Sonntag um 11 Uhr beim Tabellenvierten rächen, im Rückspiel vor eigenen Fans in der Jahnsporthalle Schwalbach."Wenn wir im Kampf um den Titel weiterhin ein Wörtchen mitreden wollen, ist ein Sieg Pflicht", sagt SSG-Außenangreifer Mathias Weber und weiß sehr wohl, dass gerade auf seiner Position im Hinspiel viel schief lief. Nach dem Verlust des ersten Satzes übernahm die SSG in Sinzig zwar die Regie, entschied die folgenden zwei Sätze für sich, doch danach lief am Netz nichts mehr. "Wir Außenangreifer haben versagt", meinte SSG-Spieler Tobias Graf damals selbstkritisch. Sinzig glich aus und es kam zum Tiebreak. "Und hier hatten wir sogar zwei Matchbälle, konnten sie aber nicht verwandeln. An dieser Niederlage waren wir selbst schuld", denkt Christian Schmidt an die 15:17-Schlappe zurück.

Die Chancen auf eine Revanche stünden allerdings gut, meint der SSG-Kapitän. "Aber darum geht es uns gar nicht. Wir wollen einfach alle fünf Spiele gewinnen und Meister werden", erklärt der Zuspieler. Eine Rote Karte und die damit verbundene fünfwöchige Sperre für Sinzigs Hauptangreifer Matthias Michno kommt der SSG natürlich nicht ungelegen. "Michno haben wir im Hinspiel nicht in den Griff bekommen. Aber das war nicht der Grund für die Niederlage", erzählt Schmidt. So nervös wie im fünften Saisonspiel spielt die SSG längst nicht mehr. Fünf Siege in Folge, darunter auch der 3:1-Erfolg gegen den alten Tabellenführer TV Bliesen zeigen, dass die Monsterblocker richtig gut drauf sind. Der Rückstand auf Landau beträgt nur noch zwei Punkte. Und mit einem Heimsieg beim direkten Vergleich in Schwalbach könnte die SSG am 18. März sogar am Spitzenreiter vorbeiziehen. "Wir denken aber noch nicht daran, wir denken nur von Spiel zu Spiel", versichert Schmidt.

Im Hinspiel in Sinzig fehlte Jörn Riemenschneider krankheitsbedingt. Am Sonntag wird der Trainer seiner Mannschaft wieder von der Seitenlinie Anweisungen geben können. Und auch sonst seien alle Spieler mit an Bord, verkündet Schmidt. ros

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