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"Wir fahren nicht nur zum Gratulieren nach Auersmacher"

Wiesbach/Hüttigweiler/Eppelborn. Zum Auftakt des vorletzten Saisonspieltages in der Fußball-Verbandsliga sind die drei Vereine aus dem Kreisgebiet bereits am heutigen Freitag im Einsatz. Der FC Wiesbach empfängt um 19 Uhr die SG Noswendel/Wadern. Gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten geht es für die Gastgeber darum, vielleicht doch noch einmal an Jägersburg heranzukommen Von SZ-Mitarbeiter Heinz Bier

Wiesbach/Hüttigweiler/Eppelborn. Zum Auftakt des vorletzten Saisonspieltages in der Fußball-Verbandsliga sind die drei Vereine aus dem Kreisgebiet bereits am heutigen Freitag im Einsatz. Der FC Wiesbach empfängt um 19 Uhr die SG Noswendel/Wadern. Gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten geht es für die Gastgeber darum, vielleicht doch noch einmal an Jägersburg heranzukommen. Für den Trainer ist das allerdings kein Thema mehr. "Wir hatten die Chance auf Platz zwei", sagt Oliver Braue, "aber die Mannschaft hat das leichtfertig weggeworfen." Er erwarte jetzt ganz einfach, dass seine Mannschaft die beiden letzten Spiele noch gewinnt, um nicht auch noch den dritten Platz zu gefährden.


Der FV Eppelborn bekommt es mit dem anderen Extrem zu tun, denn der Tabellenachte muss zur gleichen Zeit beim Meister und Aufsteiger in Auersmacher antreten. "Aber wir fahren mit Sicherheit nicht dorthin, um nur zu gratulieren", versichert der Trainer.

"Wir wollen 50 Punkte"



Auch wenn die Saison fast gelaufen ist, hat Helmut Berg noch ein Ziel: "Wir wollen in den beiden letzten Saisonspielen auf jeden Fall die 50-Punkte-Grenze erreichen", sagt der Eppelborner Trainer. Bei derzeit 47 Zählern ist das ein realistisches Unterfangen. Dem heutigen Gegner zollt Berg große Anerkennung. Einen derart souveränen Verbandsliga-Meister habe es schon lange nicht mehr gegeben. Dennoch wolle er mit seiner Mannschaft versuchen, dem künftigen Oberligisten Paroli zu bieten und nicht mit leeren Händen nach Hause zu fahren.

Der VfB Hüttigweiler empfängt heute Abend um 19 Uhr im letzten Heimspiel den SV Röchling Völklingen und hat bei einem Sieg durchaus die Chance, sich noch um einen Platz in der Tabelle zu verbessern. Aber das allein ist für den Trainer nicht entscheidend. "Wir haben noch zwei Spiele", sagt Bernd Rohrbacher, "und da wäre es für mich schon bedauerlich, wenn die Mannschaft nicht selbst versuchen würde, noch einmal Gas zu geben." Beim 0:4 am letzten Wochenende in Hemmersdorf habe sie erkennen müssen, dass sie nichts erreichen kann, wenn sie zurückschaltet, gibt Rohrbacher zu verstehen.

Natürlich sei die Saison gelaufen und es gehe um nichts mehr, "aber die wichtigste Komponente im Fußball darf man auch dann nicht außer Acht lassen", mahnt Bernd Rohrbacher. Der Wille zum Erfolg müsse in der Mannschaft weiterhin vorhanden sein, erwartet der Hüttigweiler, "und außerdem sind da ja auch noch Leute, die Eintritt bezahlen."