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Wiesbach heute in Gresaubach

Wiesbach heute in Gresaubach

Wiesbach/Eppelborn/Hüttigweiler. Am zehnten Spieltag der Fußball-Verbandsliga ist von den Kreisvertretern als erstes der FC Wiesbach gefordert, der bereits am heutigen Freitag um 18.30 Uhr in Gresaubach antreten muss. Was FC-Trainer Oliver Braue dort erwartet, leitet er in erster Linie vom Torverhältnis des Drittletzten ab

Wiesbach/Eppelborn/Hüttigweiler. Am zehnten Spieltag der Fußball-Verbandsliga ist von den Kreisvertretern als erstes der FC Wiesbach gefordert, der bereits am heutigen Freitag um 18.30 Uhr in Gresaubach antreten muss. Was FC-Trainer Oliver Braue dort erwartet, leitet er in erster Linie vom Torverhältnis des Drittletzten ab. 2:13 Tore in den bisherigen neun Spielen deuten nach seiner Einschätzung darauf hin, dass Gresaubach mehr Wert auf die Defensive legt als auf die Offensive. Deshalb erwartet Braue "eine betont defensive Gresaubacher Mannschaft, die auf Kontersituationen wartet." Man werde dort "auf keinen Fall mit offenem Visier kämpfen", erklärt er, sondern müsse schon etwas Geduld haben. Das 5:0 am vergangenen Wochenende war für den Wiesbacher Trainer "die erste klare Angelegenheit in dieser Saison" und jetzt hofft Oliver Braue, "dass unsere Offensivabteilung mehr Sicherheit bekommt".

Nach dem eindrucksvollen 4:0-Auswärtssieg in Reimsbach hat der FV Eppelborn am Samstag um 17 Uhr im Heimspiel gegen Bübingen die Gelegenheit, sich weiterhin im Spitzenquartett zu etablieren. Für FV-Trainer Helmut Berg war es in Reimsbach "der fußballerische Befreiungsschlag, den ich mir gewünscht hatte." Den Klassenneuling will er nicht unterschätzt wissen. Bübingen sei eine sehr kampfstarke Mannschaft, erklärt Berg, die nicht von ungefähr gegen Saarbrücken, Auersmacher und Brebach gewonnen habe. "Aber wir werden natürlich versuchen, die Nuss zu knacken", kündigt der Eppelborner Trainer an, die Erfolgsserie mit vier Siegen und einem Unentschieden aus den letzten fünf Spielen am Samstag fortzusetzen. "Mit einem weiteren Sieg haben wir die Chance, uns dort festzusetzen, wo wir vor der Saison hin wollten", sagt Berg.

Mit dem 3:0-Heimerfolg gegen Perl-Besch hat der VfB Hüttigweiler gezeigt, dass er auch noch siegen kann. "Wir haben hinten gut gestanden und dem ganzen Druck standgehalten", nennt Trainer Bernd Rohrbacher zwei wesentliche Gründe für den zweiten Saisonsieg des VfB. "Wir werden aber jetzt mit Sicherheit nicht die Tabelle umkrempeln", sagt der VfB-Trainer, "sondern müssen uns auch weiterhin nach dem Eichhörnchenprinzip ernähren." Am Sonntag um 15 Uhr ist die Alkonia beim FC Limbach zu Gast, und dort wollen die Hüttigweiler dieses Prinzip auch anwenden.

Auch für Limbach kündigt Rohrbacher ein Spiel über eine sichere Defensive an. Bisher hat der VfB auswärts mit null Punkten und 2:12 Toren noch keine Bäume ausgerissen und deshalb sind die Gedankenspiele des Trainers verständlich. "Es wäre schön, wenn wir in Limbach unsere desolate Auswärtsbilanz etwas aufpolieren könnten", hofft Rohrbacher.