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Pferderennsport
Wieder vier Renntage auf der Bahn in Güdingen

Saarbrücken. Der Rennclub Saarbrücken bereitet die neue Turfsaison vor. In diesem Jahr wird es in Güdingen wieder vier Renntage geben – den ersten am 2. April, dem Ostermontag. Auch Pfingstsonntag und der 15. August stehen im Kalender, wie der Rennclub auf seiner Jahrespressekonferenz bekannt gab. Den Saisonabschluss plant der Verein für den 30. September. Mehr als das: Den Herbsttermin kündigte der Vorsitzende Werner Schmeer als „Jubiläumsrenntag“ an – gefeiert wird das 70-jährige Bestehen der Rennbahn. Großvater und Vater des heutigen Vereins-Chefs hatten 1948 die Anlage im Südosten Saarbrückens geschaffen. Von Tobias Fuchs

Im vergangenen Herbst standen in Güdingen Kanalarbeiten an. „Das musste jetzt mal passieren“, erklärte Schmeer. Deshalb gab es 2017 nur drei Renntage – nicht die üblichen vier. Dadurch verringerten sich die Wettumsätze auf 241 218 Euro (2016: 302 165 Euro). Einer, auf den gerne gesetzt wird, ist Maxim Pecheur. Der Saarbrücker Jockey gewann im August vergangenen Jahres das Deutsche Derby. „Wir sind sehr froh, dass wir so einen Saarländer haben“, sagte Schmeer. Allerdings bedeuten die Erfolge auch, dass Pecheur seltener in Güdingen an den Start geht. Schmeer versprach aber: „Wenn es irgendwie möglich ist, wird er kommen.“ An Ostern sei „eventuell“ mit Pecheur zu rechnen.


Mitten in die Saisonplanung des Rennclubs fiel die Nachricht vom plötzlichen Tod Paul Borgards. Der frühere Präsident des 1. FC Saarbrücken war seit März vergangenen Jahres einer von zwei Vorsitzenden des Clubs. Er hatte damals angekündigt, „den Verein weiterzuentwickeln“. „Das hat uns schwer zurückgeworfen“, sagte Schmeer über den Todesfall.