| 20:47 Uhr

Fußball-Bundesliga
Wieder kein Sieg, aber Bosz darf noch bleiben

Leverkusen. Nur einen Punkt in Überzahl geholt, zwei Spieler durch Verletzungen verloren und den Befreiungsschlag verpasst – Peter Bosz weiß, was die Stunde geschlagen hat. „Wir brauchen einen Sieg, auch bei Real Madrid“, sagte der angezählte Cheftrainer von Borussia Dortmund und blickte schon auf die Aufgabe an diesem Mittwoch (20.45 Uhr) beim Champions-League-Sieger.

Nur einen Punkt in Überzahl geholt, zwei Spieler durch Verletzungen verloren und den Befreiungsschlag verpasst – Peter Bosz weiß, was die Stunde geschlagen hat. „Wir brauchen einen Sieg, auch bei Real Madrid“, sagte der angezählte Cheftrainer von Borussia Dortmund und blickte schon auf die Aufgabe an diesem Mittwoch (20.45 Uhr) beim Champions-League-Sieger.


49 Minuten Überzahl reichten bei Bayer Leverkusen nur zu einem 1:1 (0:1). Immerhin darf Bosz weitermachen. „Wir wollen mit ihm die Wende schaffen“, sagte Sportdirektor Michael Zorc. Unter dem Strich aber bleiben sieben Bundesligaspiele in Folge ohne Sieg – auch in Leverkusen hätte es wohl eine weitere Pleite gegeben, wenn nicht Wendell nach Videobeweis (41.) die Rote Karte gesehen hätte. Der Platzverweis war der Knackpunkt im Spiel, Andrej Jarmolenko (73.) verhinderte mit seinem Treffer wohl die Bosz-Entlassung. Aber: Der Punkt wurde teuer erkauft. Maximilian Philipp (8. Minute/schwere Knieverletzung) und Gonzalo Castro (44./schwere Sprunggelenkblessur) dürften in 2017 nicht mehr spielen.