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White ebnet England den Weg zu Platz eins

White ebnet England den Weg zu Platz eins

Augsburg. Englands Fußball-Frauen haben sich bei der Weltmeisterschaft zurückgemeldet und mit einem Sieg gegen Japan als Gruppenerster das Viertelfinale erreicht. Sie spielen am Samstag um 18 Uhr in Leverkusen gegen Frankreich, Zweiter der Gruppe A. Japan trifft in Wolfsburg auf Gruppensieger Deutschland (20.45 Uhr/ZDF)

Augsburg. Englands Fußball-Frauen haben sich bei der Weltmeisterschaft zurückgemeldet und mit einem Sieg gegen Japan als Gruppenerster das Viertelfinale erreicht. Sie spielen am Samstag um 18 Uhr in Leverkusen gegen Frankreich, Zweiter der Gruppe A. Japan trifft in Wolfsburg auf Gruppensieger Deutschland (20.45 Uhr/ZDF).Die Engländerinnen um ihre erneut blasse Starspielerin Kelly Smith boten gestern in Augsburg ihre beste Turnier-Leistung und verdrängten mit dem 2:0 (1:0) die Asiatinnen von Platz eins. Vor 20 777 Zuschauern trafen Ellen White in der 15. Minute mit einem schönen Heber und Rachel Yankey in der 66. Minute. Japan konnte die Niederlage verschmerzen - die Asiatinnen waren schon vor der Partie für die Runde der letzten Acht qualifiziert. So hatte dann auch 2:2 im zeitgleichen Spiel zwischen Mexiko und Neuseeland keine Auswirkung auf die Abschlusstabelle.

"Wir haben noch keine Topleistung geboten, wir müssen uns insgesamt steigern", hatte Englands Trainerin Hope Powell nach den ersten beiden durchwachsenen WM-Auftritten gefordert. Die Kickerinnen aus dem Fußball-Mutterland - im Vergleich zum mühsamen 2:1-Sieg gegen Neuseeland veränderte Powell die Startelf auf vier Positionen - legten denn auch gut los. Geschickt gestaffelt ließen sie das japanische Angriffsspiel nicht zur Entfaltung kommen. Und vorne nutzte England gleich die erste echte Torchance zur Führung. Aus 18 Metern überlistete White die zu weit vor ihrem Gehäuse stehende japanische Torhüterin Ayumi Kaihori mit einem Heber.

Japan reagierte beeindruckt auf das 0:1. Nur wenig lief nach vorne zusammen, immer wieder hatten die Asiatinnen in Zweikämpfen das Nachsehen. Nach einer halben Stunde nahm das japanische Angriffsspiel dann aber langsam Fahrt auf. Zunehmend drängte die Mannschaft um Spielführerin Homare Sawa auf den Ausgleich, doch die nächste große Chance bot sich auf der anderen Seite. Nach einer artistischen Einlage von White machte es Torfrau Kaihori diesmal besser - und lenkte den Ball gerade so noch auf die Latte (38. Minute). Zwei Minuten später vergab dann Yukari Kinga aus 14 Metern den fälligen Ausgleich.

Nach dem Wechsel erwischte Japan den besseren Start. Bundesliga-Spielerin Yuki Nagasato von Turbine Potsdam verpasste nach einem Zuspiel von Aya Miyama aus fünf Metern nur knapp das 1:1. Die nimmermüden Asiatinnen drängten immer weiter auf den Ausgleich - doch Yankey machte mit ihrem Treffer 2:0 alles klar. dpa