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"Wenn es nach uns geht, soll das gar nicht enden"

"Wenn es nach uns geht, soll das gar nicht enden"

Düsseldorf. Vor dem 11. Spieltag machen sich in der Fußball-Bundesliga Hochspannung, Nervosität und Emotionen breit. An der Spitze steht durch das Aufeinandertreffen der Schalker (4.) und des ungeschlagenen Spitzenreiters Leverkusen ein Vierkampf bevor, in dem Hamburg (2.) und die seit 16 Spielen unbesiegten Bremer (3.) die großen Profiteure sein könnten

Düsseldorf. Vor dem 11. Spieltag machen sich in der Fußball-Bundesliga Hochspannung, Nervosität und Emotionen breit. An der Spitze steht durch das Aufeinandertreffen der Schalker (4.) und des ungeschlagenen Spitzenreiters Leverkusen ein Vierkampf bevor, in dem Hamburg (2.) und die seit 16 Spielen unbesiegten Bremer (3.) die großen Profiteure sein könnten. Heiko Herrlich gibt als Coach des VfL Bochum bei Eintracht Frankfurt sein Profi-Debüt auf der Trainerbank - mit einer simplen Prämisse: "Die einfachen Dinge gut zu machen." Bei Werder läuft es derzeit rund: "Wenn es nach uns geht, soll das gar nicht enden", sagte Mittelfeldmann Aaron Hunt" angesichts der tollen Serie, die auch bei Aufsteiger Nürnberg fortgesetzt werden soll. Das Selbstvertrauen an der Weser ist riesig. Im Hochgefühl der Ungeschlagenheit befindet sich der HSV, der auf die seit sechs Partien sieglose Borussia aus Mönchengladbach trifft. Ganz obenauf ist die Bayer-Werkself, die "auf Schalke", wo die heftigsten Finanz-Turbulenzen vorerst bewältigt scheinen, wieder auf ihren von einer Grippe-Erkrankung genesenen Lehrmeister Jupp Heynckes zählen kann. Co-Trainer Peter Hermann hatte ihn in dieser Woche vertreten müssen. Die seit vier Partien unbezwungenen Schalker wollen trotzdem "mit den Füßen auf dem Boden bleiben". Das sagte der wiedererstarkte Brasilianer Rafinha nach dem 3:0 im Pokal bei 1860 München und versuchte, die Euphorie zu dämpfen. In der Spitzengruppe herrscht Gedränge: Zwischen Tabellenführer Leverkusen und Aufsteiger Mainz auf Rang acht liegen nur fünf Zähler. Da wittert auch Titelverteidiger Wolfsburg, gleichauf mit dem direkten Konkurrenten Mainz Siebter, seine Chance. Dabei lässt Wolfsburgs Coach Armin Veh den formschwachen Grafite außen vor: Er soll nach einem Heimat-Kurzurlaub den Kopf endgültig frei bekommen. dpa