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Weltmeisterin Laböck erhofft sich Schub für Snowboarder

Stoneham. Nach dem größten Erfolg der deutschen Snowboarder in einer olympischen Disziplin erhoffen sich Weltmeisterin Isabella Laböck und die WM-Dritte Amelie Kober mehr Aufmerksamkeit für ihre Sportart. "Ich denke, dass es für den deutschen Snowboardsport extrem wichtig ist, dass man einfach sieht, hey, die Snowboarder sind auch da", sagte Laböck

Stoneham. Nach dem größten Erfolg der deutschen Snowboarder in einer olympischen Disziplin erhoffen sich Weltmeisterin Isabella Laböck und die WM-Dritte Amelie Kober mehr Aufmerksamkeit für ihre Sportart. "Ich denke, dass es für den deutschen Snowboardsport extrem wichtig ist, dass man einfach sieht, hey, die Snowboarder sind auch da", sagte Laböck. In der Nacht zu Samstag gewann die 26-Jährige im kanadischen Stoneham den Titel im Parallel-Riesenslalom, das erste deutsche WM-Gold im Snowboard seit 1999. Damals hatte Markus Ebner im Riesenslalom das letzte Gold gewonnen. "Ein Doppelpodium ist gigantisch. Ich denke, dass wir Snowboarder gezeigt haben, was wir drauf haben und dass man uns nicht unter den Teppich kehren kann", betonte Laböck. dpa