Weggang droht: VfB Stuttgart will um Träsch kämpfen

Weggang droht: VfB Stuttgart will um Träsch kämpfen

Stuttgart. Der VfB Stuttgart rechnet mit einem Weggang von Fußball-Nationalspieler Christian Träsch, möchte aber weiter um den begehrten Mittelfeldmann kämpfen. "Es sieht aktuell so aus, dass er den Verein 2012 verlassen wird. Aber wir haben im Fußball schon alles erlebt

Stuttgart. Der VfB Stuttgart rechnet mit einem Weggang von Fußball-Nationalspieler Christian Träsch, möchte aber weiter um den begehrten Mittelfeldmann kämpfen. "Es sieht aktuell so aus, dass er den Verein 2012 verlassen wird. Aber wir haben im Fußball schon alles erlebt. Wir werden uns weiter um den Spieler bemühen und wollen ihn davon überzeugen, seinen Vertrag doch vorzeitig zu verlängern", sagte Sportdirektor Fredi Bobic gestern. Am Vortag war bekannt geworden, dass Träsch ein Angebot des VfB zur vorzeitigen Verlängerung seines 2012 auslaufenden Kontraktes abgelehnt hat. Der Bundesligist hatte dem 23-Jährigen eine Laufzeit über fünf Jahre und nach übereinstimmenden Medienberichten auch eine Verdoppelung seines Gehaltes von rund 1,5 Millionen Euro angeboten. Jetzt stecken die Stuttgarter in einer Zwickmühle. Sie würden Träsch gern behalten, können aber nur noch in diesem Jahr eine Ablösesumme für ihn kassieren. Für Interessenten wie den VfL Wolfsburg, Schalke 04 oder Bayer Leverkusen bedeutet das: Es gibt eine Schmerzgrenze, ab der der VfB den Nationalspieler ziehen lassen würde. "Es gibt Situationen, in denen man auch eine Verantwortung gegenüber dem Verein hat", sagte Bobic. dpa

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