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Wegen Unruhen in der Türkei: Gomez kehrt Istanbul den Rücken

Wegen Unruhen in der Türkei: Gomez kehrt Istanbul den Rücken

Für Mario Gomez ist die politische Lage in der Türkei nach dem jüngsten Putschversuch unberechenbar geworden, aus Sorge um seine Sicherheit kehrt der Fußball-Nationalspieler dem Meister Besiktas Istanbul nach einem Jahr den Rücken.

"Der Grund dafür ist ausschließlich die politische Situation. Einzig und allein die schrecklichen Geschehnisse der letzten Tage", teilte der 31-Jährige gestern mit. Gomez sprach von einer "schwierigen Entscheidung", die ihn sehr beschäftigt habe. Er führte aus, er habe "ein überragendes Jahr mit der absoluten Krönung der Meisterschaft gehabt", in dem ihm "der Verein und das Land sehr ans Herz gewachsen" seien. Gomez wurde in der abgelaufenen Saison nach drei schwierigen Jahren beim AC Florenz vom italienischen Erstligisten an Besiktas ausgeliehen. Gomez gehört also weiterhin dem AC Florenz , der ihn aber nicht weiterbeschäftigen will. Sein Gehalt sei dem Verein zu hoch.