1. Sport
  2. Saar-Sport

Wegen Coronavirus: Auch dem 1. FC Saarbrücken droht ein Geisterspiel

Wegen Coronavirus : Auch dem 1. FC Saarbrücken droht ein Geisterspiel

Auf dem Spielplan der Fußball-Regionalliga Südwest steht zu lesen: Samstag, 14. März, 14 Uhr , 1. FC Saarbrücken gegen FSV Mainz 05 II. Doch findet das Heimspiel statt?

Die Partie wird Stand heute auch ausgetragen, doch nachdem die saarländische Gesundheitministerin Monika Bachmann (CDU) ein Durchführungsverbot für Veranstaltungen mit über 1000 Teilnehmern verkündet hat, stellt sich die Frage nach dem Wie?

„Wir stehen mit den Verantwortlichen der Stadt Völklingen im Ausstausch. Sicher ist, dass unser Spiel gegen Mainz II als ‚Geisterspiel’ – also ohne Zuschauer – stattfinden kann“, sagt FCS-Geschäftsführer David Fischer. Dabei müsse aber dann geklärt werden, ob auch beispielsweise Medienvertreter oder Offizielle ebenfalls draußen bleiben müssen. „Wir kämpfen weiter darum, wenigstens 1000 Menschen ins Hermann-Neuberger-Stadion lassen zu dürfen“, so Fischer weiter. Dann kämen wenigstens die Dauerkarteninhaber und Teile der Sponsoren zum „Erlebnis“ eines Spiels mit Zuschauerbeschränkung.

Dass die Mannschaft am Mittwoch nur ein Mal trainiert hat, habe nichts mit dem Coronavirus zu tun. „Wir haben einige angeschlagene Spieler“, erklärte Sportdirektor Marcus Mann. „Jeder, der bei uns Erkältungsanzeichen hatte, wurde gestestet. Die Tests waren alle negativ.“

Der Saarländische Fußball-Verband (SFV) steht ebenfalls mit den Gesundheitsbehörden in Kontakt. Eine Absage des Verbandstages am 28. März stehe aktuell nicht zu befürchten. SFV-Vize-Präsident Adrian Zöhler, derzeit Interims-Chef des Verbandes, erklärte: „Wir erwarten nur etwas 500 bis 600 Teilnehmer am Verbandstag.“