Wechsel von Kaká in die USA ist perfekt

Wechsel von Kaká in die USA ist perfekt

Ribéry kommt nicht zum Viertelfinale Frankreichs derzeit verletzter Mittelfeldspieler Franck Ribéry (31) von Bayern München wird nicht nach Brasilien reisen, um die Équipe Tricolore im WM-Viertelfinale gegen Deutschland (Freitag, 18 Uhr/ARD) anzufeuern. Der Klassiker steigt im legendären Maracanã-Stadion in Rio de Janeiro.

"Ribéry ist mit seiner Familie in den Ferien und erholt sich", sagte Noël Le Graët, Präsident des französischen Fußball-Verbandes FFF, gestern. Le Graët hatte Ribéry zuvor zu dem Klassiker im Maracana eingeladen.

Novum: Im Viertelfinale nur Gruppensieger

Die Achtelfinals in Brasilien brachten ein Novum in der Geschichte der Fußball-Weltmeisterschaften. Zum ersten Mal, seit die WM-Endrunde mit 32 Mannschaften ausgetragen wird (1998 in Frankreich), erreichten ausschließlich Gruppensieger das Viertelfinale. Seit im Achtelfinale ausschließlich Gruppenerste gegen Gruppenzweite spielen, setzte sich damit 31 Mal der Gruppensieger durch und nur neun Mal der Zweite. Gleich fünf Achtelfinal-Duelle mit Verlängerung hatte es in der WM-Geschichte bislang nur 1938 gegeben.

Wechsel von Kaká in die USA ist perfekt

Der Wechsel des Brasilianers Kaká (32) in die nordamerikanische Major League Soccer (MLS) ist perfekt. Sein neuer Club Orlando City gab den Transfer gestern offiziell bekannt. Es gilt als sicher, dass Orlando den nicht für die WM nominierten Offensivspieler bis zum Saisonstart Anfang 2015 an seinen Heimatclub FC Sao Paulo ausleiht. Orlandos Club-Präsident Phil Rawlins lobte sich selbst für seinen Transfer-Coup: "Wir haben nicht nur einen brasilianischen Superstar geholt, wir haben einen weltweiten Superstar geholt."

Leverkusens Plan B mit Franzose Grenier

Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen hat offenbar einen Plan B in der Schublade, sollte der Wunschtransfer von Hakan Calhanoglu vom Hamburger SV nicht zustande kommen. Der französische Nationalspieler Clément Grenier von Olympique Lyon soll laut Medienberichten als Alternative oben auf der Liste stehen. Der 23-Jährige, der seine WM-Teilnahme wegen einer Leistenverletzung absagen musste, besitzt in Lyon einen Vertrag bis 2016, soll zehn Millionen Euro kosten. "Er ist ein sehr guter Spieler", bestätigte Bayer-Sportchef Rudi Völler.

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