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Was wird aus Janiszewski und Riganas?

Was wird aus Janiszewski und Riganas?

Bei der HG Saarlouis geht man derzeit fest davon aus, dass der Klassenverbleib in der 2. Handball-Bundesliga nach der erneuten Lizenz-Verweigerung gegenüber Erstligist HSV Hamburg sicher ist.

Die Erteilung einer Erstliga-Spielgenehmigung durch das unabhängige Schiedsgericht der Handball-Bundesliga (HBL) gilt als sehr unwahrscheinlich, und so können die Saarländer endlich ihre Aufgebotsplanung forcieren.

Kurios: Am letzten Spieltag am 25. Mai wurden neben den "echten" Abgängen auch Kreisläufer Bartosz Janiszewski und Rückraumspieler Nikolaos Riganas verabschiedet - unter Vorbehalt. Zu diesem Zeitpunkt war die HG sportlich in die 3. Liga abgestiegen, beide Spieler nur mit einem Zweitliga-Vertrag ausgestattet. Dies gilt auch für Neuzugang Jonas Faulenbach (kommt von TV Hüttenberg). Nach SZ-Informationen hat sich Janiszewski für den Abstiegsfall mit Zweitligist EHV Aue auf einen Wechsel geeinigt und will diesen auch im Falle des Klassenverbleibs wahrnehmen. "Er hat in unserem letzten Gespräch gesagt, dass er bei Klassenverbleib auf jeden Fall in Saarlouis spielen will. Ich gehe davon aus, dass das so bleibt", sieht der HG-Vorsitzende Richard Jungmann das allerdings anders.

HG-Trainer Goran Suton sucht für das Tor, den linken und zentralen Rückraum noch Spieler. Auch am Kreis und im rechten Rückraum hält er die Augen offen. Dabei hatte er schon Mitte Mai angekündigt, künftig wieder seinem Prinzip "Lieber keinen als irgendeinen" zu folgen.