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Vorsicht vor der Alemannia

Vorsicht vor der Alemannia

Kaiserslautern. Der 1. FC Kaiserslautern tritt auf der Stelle. Zum wiederholten Mal in Folge scheiterte der Versuch des Fußball-Zweitligisten , die unheimliche Auswärtsschwäche hinter sich zu lassen. 0:1 hieß es am letzten Spieltag, als schwache Lauterer in Augsburg (zu Recht) punktlos nach Hause geschickt wurden. Mit (un)schöner Regelmäßigkeit lässt der 1

Kaiserslautern. Der 1. FC Kaiserslautern tritt auf der Stelle. Zum wiederholten Mal in Folge scheiterte der Versuch des Fußball-Zweitligisten , die unheimliche Auswärtsschwäche hinter sich zu lassen. 0:1 hieß es am letzten Spieltag, als schwache Lauterer in Augsburg (zu Recht) punktlos nach Hause geschickt wurden.

Mit (un)schöner Regelmäßigkeit lässt der 1. FCK den zumeist überzeugenden Auftritten im heimischen Fritz-Walter-Stadion (zuletzt 6:0 gegen Hansa Rostock) Niederlagen auf fremdem Terrain folgen. Auswärts stehen schon vier Pleiten zu Buche. Warum das so ist, darüber rätseln die Verantwortlichen. "Wir haben auswärts noch nicht die Stabilität, die wir selbst gerne hätten", räumte der Vorstandsvorsitzende des FCK, Stefan Kuntz, bei der gestrigen Eröffnung des neuen Service-Centers im Fritz-Walter-Stadion ein.

Dass der FCK dennoch weiter auf Platz zwei der Tabelle geführt wird, liegt an der gleichermaßen unbeständigen Konkurrenz. Auch Mainz 05 und der SC Freiburg taumeln wöchentlich zwischen Sekt und Selters, müssen unerwartete Punktverluste hinnehmen.

Und so hat sich mittlerweile Alemannia Aachen bis auf zwei Punkte an das Führungstrio herangekämpft. Mit einem Sieg in Kaiserslautern heute um 18 Uhr könnten die Gelb-Schwarzen an der Mannschaft von Trainer Milan Sasic vorbeiziehen. "Bislang ist Kaiserslautern die beste Heimmannschaft und wir die zweitbeste. Das wollen wir ändern", schickt Alemannia-Trainer Jürgen Seeberger eine Kampfansage in die Pfalz. Sasic kontert mit einem Augenzwinkern: "Soll ich Angst haben vor einem Schweizer? Die haben noch nie Krieg geführt." Hier ist aber Vorsicht geboten: Seeberger hat zwar lange in der Schweiz gearbeitet, ist aber von Geburt an Deutscher.

Mit gerade mal einem Sieg hat auch Aachen bisher auswärts noch wenig gezeigt. Trotzdem schätzt Sasic den Gegner hoch ein: "Wir haben es mit einer Mannschaft zu tun, die sehr offensiv ausgerichtet ist. Wir brauchen die Unterstützung des Publikums.". Und die wird Sasic auch bekommen. 32500 Eintrittskarten waren bis gestern schon verkauft. Sicherlich ein Vorteil für den 1.FCK. Das sieht auch der Trainer so: "Die letzten Ergebnisse haben die Bedeutung der Zuschauer gezeigt."