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Vor Krisensitzung: Rückendeckung für DFB-Präsident Theo Zwanziger

Vor Krisensitzung: Rückendeckung für DFB-Präsident Theo Zwanziger

Frankfurt. Rückendeckung für DFB-Chef Theo Zwanziger, umfangreiche Reformen im Schiedsrichterwesen und Rätselraten um die Zukunft von Volker Roth: Auf einer Krisensitzung des Präsidiums und einer anschließenden Vorstandstagung wollen die Granden des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) heute erstmals seit dem Bekanntwerden der Affäre Manfred Amerell Tacheles reden

Frankfurt. Rückendeckung für DFB-Chef Theo Zwanziger, umfangreiche Reformen im Schiedsrichterwesen und Rätselraten um die Zukunft von Volker Roth: Auf einer Krisensitzung des Präsidiums und einer anschließenden Vorstandstagung wollen die Granden des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) heute erstmals seit dem Bekanntwerden der Affäre Manfred Amerell Tacheles reden. Vor dem Showdown in der Verbandszentrale konnte der wegen seines Krisenmanagements in die Kritik geratene DFB-Präsident zunächst durchatmen, da ihm die Deutsche Fußball Liga die volle Unterstützung signalisiert hat. "Theo Zwanziger ist alternativlos", sagte Ligapräsident Reinhard Rauball. Zwanziger, der in der Öffentlichkeit zuletzt heftig unter Beschuss geraten war, könnte also durchaus gestärkt aus dem Sitzungsmarathon hervorgehen. Zumal er auch von Franz Beckenbauer Zuspruch erhielt. Zwanziger sei ein guter und starker Präsident, erklärte der "Kaiser" bei der Laureus-Gala in Abu Dhabi. Sollte es dennoch zu einem Führungswechsel kommen, habe er selbst keine Ambitionen, den Posten zu übernehmen. Zwanziger wird heute seinen 18 Kollegen im Präsidium und den 57 Vorstandsmitgliedern ausführlich Rede und Antwort darüber stehen müssen, warum der DFB so spät von den gegen Amerell erhobenen Vorwürfen der sexuellen Belästigung erfuhr. dpa