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Vor Derby gegen FCK: Rassistische Aufkleber verunglimpfen den 1. FC Saarbrücken

Vor dem Derby gegen den FCK : Rassistische Aufkleber verunglimpfen den FCS

FCK-Trainer Saibene hat große Personalsorgen.

Fußball-Drittligist 1. FC Kaiserslautern hat sich entschieden gegen die Verbreitung von Aufklebern mit rassistischen und diskriminierenden Inhalten vor dem Spiel an diesem Sonntag beim 1. FC Saarbrücken gewehrt und in einem offenen Brief an seine Fans appelliert. „Solche Parolen werden wir nicht tolerieren, und hiergegen werden wir mit aller Härte vorgehen“, schrieben die Pfälzer und distanzierten sich im Namen von Ehrenrat, Aufsichtsrat, Vorstand, Beirat, Geschäftsführung und Fanbeirat. Der Club hat bereits Strafanzeige erstattet, weil das Logo des FCK auf den Aufklebern sei.

Auslöser war, „dass Aufkleber mit eindeutig antisemitischen, homophoben und nationalistischen Bildern und Parolen verbreitet werden, die durch die Nutzung unseres Vereinslogos einen Bezug zum 1. FC Kaiserslautern enthalten“, wie es in dem Brief hieß. Auf den Aufklebern werden der 1. FC Saarbrücken und seine Anhänger verunglimpft.

Personell fährt FCK-Trainer Jeff Saibene mit großen Sorgen in den Ludwigspark. Neben fünf Langzeitverletzten fehlen verletzungsbedingt auch Außenverteidiger Philipp Hercher. Kapitän Carlo Sickinger ist nach einer muskulären Verletzung noch nicht zurück im Mannschaftstraining und fällt wahrscheinlich ebenfalls aus. Die Einsätze der Mittelfeldspieler Hikmet Ciftci und Hendrick Zuck (beide Prellungen) seien „sehr fraglich“, sagte Saibene am Freitag.