Volleyballerinnen des TV Lebach und des SSC Freisen starten in Saison

Start der 3. Volleyball-Liga der Frauen : Erst mal so viele Punkte wie möglich gegen den Abstieg

Die Volleyballerinnen des TV Lebach und des SSC Freisen starten am kommenden Wochenende in die neue Drittliga-Saison.

Die Spielzeit 18/19 war für die beiden Volleyball-Drittligisten TV Lebach und SSC Freisen äußerst erfolgreich. „Wir haben das Maximale herausgeholt“, blickt beispielsweise Freisens Trainerin Brigitte Schumacher stolz zurück. Als Aufsteiger wurde ihr Team Fünfter. Noch besser lief es für den TV Lebach: In seinem zweiten Drittliga-Jahr wurde die Mannschaft von Trainer Philipp Betz sogar Dritter. Zudem schaffte der Club im Nachwuchsbereich etwas Einmaliges: In allen Altersklassen wurde der TV Jugend-Saarlandmeister.

Trotz der Erfolge bleiben beide Teams, was das Ziel für die an diesem Wochenende beginnende neue Runde angeht, aber auf dem Boden. „Wir wollen so schnell wie möglich Punkte gegen den Abstieg sammeln“, erklärt Betz vor dem ersten Heimspiel an diesem Samstag um 19.30 Uhr gegen Aufsteiger VfB Ulm. „Wenn alle Spielerinnen an Bord gewesen wären, hätte ich gesagt, dass wir unter die ersten Fünf wollen“, ergänzt der Übungsleiter. Diagonalspielerin Cara Deppner wird nach einer Teilruptur des Kreuzbandes wohl erst wieder Ende Oktober zur Verfügung stehen. Vanessa Kunst muss nach einer Handoperation noch zwei Wochen pausieren. Zudem wird sich Lea Schmitt Anfang 2020 einer Schulter-Operation unterziehen müssen.

Vier Neuzugänge muss Trainer Betz integrieren. Elena Weißhaar und Emely Zapp sind nach einer Saison, in der sie studienbedingt beim SC Mutterstadt ans Netz gingen, wieder zurückgekehrt. Aus der zweiten Mannschaft rückte Hannah Krämer ins Team auf. Mittelblockerin Lenka Grycova aus Tschechien arbeitet in Kaiserslautern und stand in den beiden vergangenen Spielzeiten für Regionalligist SV Steinwenden auf dem Feld. Einziger Abgang ist Mira Weber. Die Mittelblockerin, die in Kaiserslautern studiert, hat sich Freisen angeschlossen.

Auch bei den Nordsaarländerinnen gibt es vier Neuzugänge, wobei Weber der einzige „externe“ ist. Universalspielerin Tina Prümm ist nach einer Babypause wieder zurückgekehrt. Aus dem eigenen Nachwuchs sind die 16-jährige Laura Fox und die ein Jahr ältere Michelle Heinrich dorthin aufgerückt. Aus studien- beziehungsweise beruflichen Gründen haben Noreen Geenen und Joanna Barth den Drittligisten verlassen. Freisen fiebert seiner zweiten Saison in der Liga entgegen. „Wir waren zunächst skeptisch, ob wir den Schritt in die 3. Liga wagen sollen“, berichtet Schumacher. „Aber es hat sich gelohnt. Es macht allen Riesenspaß, und das Zuschauer-Interesse ist deutlich größer geworden.“ Mit dem Heimpublikum im Rücken möchte Freisen zu Hause den Grundstein für den Ligaverbleib legen. Die erste Chance dazu hat der Club am Samstag um 19.30 Uhr gegen die TG Bad Soden.