Volleyball: Schmitt vom SSC Freisen ist fürs Heimspiel fit

Volleyball : Freisen: Schmitt ist endlich wieder fit

Die Volleyballerinnen des SSC Freisen empfangen in der 3. Liga Süd an diesem Samstag den TSV Stuttgart. Mit dabei ist dann auch wieder Nadja Schmitt. Die Libera feierte vor 14 Tagen ihr Comeback nach einem Bänderriss.

Der November ist der Heimspielmonat für die Drittliga-Volleyballerinnen des SSC Freisen. Alle drei Pflichtspiele in den kommenden Wochen trägt der Verein vor eigenem Publikum aus. Im ersten davon empfängt das Team von Trainerin Brigitte Schumacher an diesem Samstag um 20 Uhr den Tabellennachbarn TSV Stuttgart. Danach kommt am 16. November der VC Offenburg (Dritter) in die Freisener Bruchwaldhalle. Am 30. November ist der VfB Ulm (Vorletzter) zu Gast. Freisen ist vor diesen Partien Tabellenachter. Mit einem Sieg am Samstag könnte der SSC aber den kommenden Gegner (ein Punkt mehr) überholen.

Libera Nadja Schmitt ist optimistisch, dass Freisen dies gelingen kann. „In dieser Liga ist jedes Spiel für uns zu schaffen. Es kommt einzig und allein auf unsere eigene Verfassung an“, sagt die 27-Jährige. Für die meisten ihrer Teamkolleginnen ist die Begegnung gegen die Baden-Württembergerinnen das siebte Saisonspiel. Für Schmitt persönlich wird es aber erst das dritte sein. Denn bislang war sie in der aktuellen Spielzeit vom Pech verfolgt.

Nachdem Schmitt bei der 2:3-Niederlage im Auftaktmatch Mitte September gegen die TG Bad Soden noch auf dem Feld stand, verpasste sie die zweite Begegnung (0:3 beim SV Sinsheim) wegen einer Erkältung. Trotz der Grippe wollte die 27-Jährige einen Tag später das Pokalfinale ihrer Mannschaft gegen den TV Holz (3:1) unbedingt von den Zuschauerrängen verfolgen.

Das stellte sich im Nachhinein als eine mäßig gute Idee heraus. „Ich war ein wenig geschwächt und bin dann auf dem Weg zur Halle umgeknickt“, berichtet sie kopfschüttelnd. Schmitt zog sich einen Bänderriss zu, der sie auch in den folgenden Wochen zum Zuschauen zwang. „Das war sehr hart für mich. Dass ich in einer Saison so oft ausgefallen bin, hatte ich noch nie“, ärgert sich die Libera.

Vor 14 Tagen im Heimspiel gegen den SSC Bad Vilbel (3:1) konnte sie aber ihr Comeback feiern. „Hundert Prozent fit war ich da aber noch nicht“, berichtet die 27-Jährige. „Ich hatte nach der Partie auch wieder Schmerzen und musste eine einwöchige Trainingspause einlegen.“

Deshalb kam es Schmitt sehr gelegen, dass ihr Team am vergangenen Wochenende spielfrei hatte. So konnte sie die Verletzung komplett auskurieren. Dass die Libera nun wieder fit ist, ist für ihre Mannschaft am Samstag besonders wichtig: Denn die zweite etatmäßige Libera der Mannschaft, Chantal Gelzleichter, die ein Jahr jüngere Cousine von Schmitt, wird die Partie wohl verletzungsbedingt verpassen. Gelzleichter zog sich gegen Bad Vilbel im letzten Satz einen Muskelfaseriss zu. Normalerweise stehen die beiden immer abwechselnd auf dem Feld: Gelzleichter bei eigenem Aufschlag, Schmitt bei Angaben des Gegners.

Die 27-Jährige wurde erst vor einigen Jahren zur Libera umfunktioniert. Zu Zeiten, als der SSC noch in der Verbandsliga spielte, war sie Außenangreiferin. „Je höher wir aufgestiegen sind, umso größer wurden dann aber die Gegenspielerinnen“, erzählt Schmitt und lacht. Da sie selbst nur 1,64 Meter groß ist, hatte sie am Netz kaum Chancen, sich durchzusetzen. „Wenn ich zehn Zentimeter größer wäre, dann wäre das noch gegangenen. Aber so war es schwierig“, erklärt sie. Mittlerweile fühlt sie sich aber auch auf ihrer (nicht mehr ganz so) neuen Position wohl: „Es macht mir Spaß, und es ist eine wichtige Aufgabe“, erklärt die wiedergenesene SSC-Spielerin. Und freut sich auf Stuttgart.

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