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Volleyball: Bliesen feiert klaren Sieg im Spitzenspiel in Rottenburg

Volleyball : Bliesen gewinnt Topspiel im Schnelldurchgang

Die Volleyballer des TV Bliesen schlagen ihre Gegner derzeit im Schnelldurchgang. Nur 65 Minuten benötigte der TV am Sonntag im Spitzenspiel beim bisherigen Tabellendritten TV Rottenburg II, um den siebten Sieg in Serie in der 3. Liga Süd einzufahren.

Schon das Heimspiel zuvor gegen den USC Konstanz (3:0) hatte der Spitzenreiter ähnlich flott zu seinen Gunsten entschieden.

In Rottenburg setzte sich der TV vor nur 40 Zuschauern mit 3:0 durch (25:18, 25:19, 25:17). Trainer Philipp Sigmund musste dabei nicht mal eine einzige Auszeit nehmen. „Es ist gut gelaufen, von daher gab es keinen Grund zu unterbrechen. Außer im ersten Satz, als wir zu Beginn 4:6 hinten gelegen haben, haben wir ständig geführt“, erklärte der 26-Jährige zufrieden.

Bliesen zog dem Gegner dabei vor allem dank hervorragender Angaben den Zahn: „Uns ist es erneut gelungen, mit unserem Aufschlagspiel den Gegner zu dominieren. Dazu kam eine gute Arbeit in der Verteidigung“, analysierte Sigmund. Aus einer starken Mannschaftsleistung ragte Markus Espen der auf der Annahme/Außenposition einen Sahnetag erwischt hatte, heraus.

Dass das Top-Duell so eine einseitige Angelegenheit werden würde, war im Vorfeld nicht zu erwarten. Zumal Bliesen gleich auf drei Stammkräfte verzichten musste: Neben den schon länger fehlenden Sandy Schuhmacher und Maurice van Landeghem (beide Muskelfaserriss) fiel kurzfristig auch Zuspieler Joshua Lynch (Knieprobleme) aus. Dafür spielte Trainer Sigmund zum ersten Mal von Beginn an auf dieser Position.

Seine Mannschaft hat an der Tabellenspitze weiter sieben Zähler Vorsprung vor der TSG Blankenloch, die allerdings noch eine Partie weniger absolviert hat. Der Tabellendritte SV Fellbach (neun Punkte hinter Bliesen) hat zwei Begegnungen weniger auf dem Konto.

In seinem letzten Spiel vor der Pause über den Jahreswechsel ist Bliesen am Samstag, 19 Uhr, beim TSV Stuttgart (Sechster) zu Gast. Im Hinspiel besiegte der TV die Baden-Württemberger klar mit 3:0. „Der Kader von Stuttgart hat sich seitdem aber verändert“, erklärt Sigmund.