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Volles Haus trotz Ortswechsel

Volles Haus trotz Ortswechsel

Saarbrücken. Wenn der Landesausschuss für Leistungssport (LA-L) des Landessportverbandes für das Saarland (LSVS) alljährlich zu seiner Jahresabschluss-Ehrung einlädt, dann sind so ziemlich alle Menschen, die im Saarsport Rang und Namen haben, vertreten

Saarbrücken. Wenn der Landesausschuss für Leistungssport (LA-L) des Landessportverbandes für das Saarland (LSVS) alljährlich zu seiner Jahresabschluss-Ehrung einlädt, dann sind so ziemlich alle Menschen, die im Saarsport Rang und Namen haben, vertreten. Das war in diesem Jahr nicht anders, obwohl die Ehrung am Dienstagabend nicht wie gewohnt in der Bel Etage der Saarbrücker Spielbank, sondern im Sportlertreff an der Hermann-Neuberger-Sportschule in Saarbrücken stattfand. Womit angesichts der illustren Gästeschar aus Sport, Politik, Gesellschaft und Kultur bewiesen wäre, dass es den Besuchern nicht um den sonst sich anschließenden obligatorischen Besuch an den Roulette-Tischen und Spielautomaten ging, sondern darum, den Sportlern mit ihrer Anwesenheit ihre Ehre zu erweisen.

"Es war das erfolgreichste Jahr, an das ich mich erinnern kann", sagte LSVS-Präsident Gerd Meyer stolz. Über allem strahlten die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Peking durch Triathlet Jan Frodeno (Tri Sport Saar Hochwald) und die beiden Silbermedaillen von Leichtathletin Claudia Nicoleitzik (TV Püttlingen) bei den Paralympics. Meyer hob die hohe Teilnehmerzahl in Peking hervor - 15 saarländische Athleten, dazu sechs weitere, die am Olympiastützpunkt in Saarbrücken leben und trainieren, sowie drei Teilnehmerinnen an den Paralympics.

Geehrt wurden auch diejenigen, die in den kommenden zehn, zwölf Jahren die Hoffnungen des Saar-Sports auf ihren Schultern tragen. Stellvertretend für die gut drei Dutzend Talente, die schon bei Jugendmeisterschaften auf nationaler und internationaler Ebene erfolgreich waren, sei Schwimmer Lucien Haßdenteufel genannt. Der Athlet des ATSV Saarbrücken kam verspätet zu seiner Auszeichnung als Nachwuchssportler des Jahres, weil er gerade bei den Internationalen Juniorenmeisterschaften in Portland in den USA bei sieben Starts sieben Siege feiern konnte. "Wir sind im Nachwuchsbereich so gut aufgestellt wie noch nie", lobte Gerd Meyer.

Für die Arbeit mit den Athleten sind bekanntlich Trainer verantwortlich. Und die wurden erstmals in diesem Jahr geehrt und mit insgesamt 7500 Euro auch finanziell belohnt. Ausgezeichnet wurden Wolfgang Thiel (Triathlon), René Spandauw (Basketball), Viktor Schweizer (Turnen), Margret Kratz (Fußball), Peter Fischer (Schwimmen) und Frank Hartmann (Ringen).