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Fußball-Regionalliga
Völklinger Aufschwung auch dank Wunderheilung

Röchling-Stürmer Felix Dausend (r.) traf gegen Worms.
Röchling-Stürmer Felix Dausend (r.) traf gegen Worms. FOTO: Ruppenthal
Völklingen. Röchling-Stürmer Felix Dausend wurde in Rekordzeit wieder fit. Beim Spiel in Walldorf steht Torwart Nummer vier im Kasten. Ralph Tiné

Aufsteiger SV Röchling Völklingen ist nach zwei Siegen in den vergangenen vier Spielen im Aufwind. Zum Hinrunden-Abschluss beim FC Astoria Walldorf an diesem Samstag um 14 Uhr wollen die Hüttenstädter den Rückenwind mitnehmen.



Ein Grund für die jüngsten Erfolgserlebnisse ist die „Wunderheilung“ von Felix Dausend. Ende September hatte sich der Völklinger Stürmer das Außenband im Knie abgerissen – eine Verletzung, die normalerweise um die drei Monate Ausfall bedeutet. Dass Dausend nur vier Wochen nach seinem Abriss beim 4:1-Sieg bei den Stuttgarter Kickers seine Rückkehr mit einem Tor feierte, gleicht einem „kleinen Wunder“, wie der 29-Jährige sagt.

„Für die Ärzte war das ein Wunder. Ich war bei Physiotherapeut Kenneth Asante in Behandlung. Der hatte eine Technik, die mir geholfen hat. Das war top“, freut sich Dausend, der zuletzt auch beim 2:0-Erfolg gegen Wormatia Worms traf, über die schnelle Heilung. Dass mit Zachary Hadji ein neuer Konkurrent um die Stürmer-Plätze in den Startlöchern steht, findet Dausend „sehr gut. Das bringt frischen Wind rein.“

Frischer Wind wird in Walldorf notgedrungen auch im Völklinger Tor wehen. Sebastian Buhl konnte nach seiner Rückenverletzung, die er sich beim Warmmachen vor dem 2:0-Heimsieg am vergangenen Samstag gegen Wormatia Worms zugezogen hatte, noch nicht trainieren. Jean-François Kornetzky ist noch ein Spiel gesperrt. Und Philippe Stelletta, der gegen Worms mit einer großen genähten Wunde am Schienbein durchhielt, fällt in Walldorf ebenfalls aus. Somit wird Dennis Donner (früher SF Köllerbach), der ansonsten mit der zweiten Mannschaft in der Bezirksliga spielt, zu seinem ersten Regionalliga-Einsatz kommen.