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Wen holt der Fußball-Bundesligist?
Kandidatenkreis bei Trainersuche in Stuttgart ist groß

Stuttgart. Zeitlich hat der VfB Stuttgart durch die Länderspielpause etwas Luft bei der Suche nach einem neuen Trainer. „Das spielt uns im Moment ein bisschen in die Karten, dass wir nicht unter diesem Druck stehen, morgen oder übermorgen schon die Nachfolge zu präsentieren“, sagte Sportvorstand Michael Reschke nach der Trennung von Tayfun Korkut. dpa

„Es geht sicher darum, ein bisschen erfrischender, ein bisschen aggressiver und torgefährlicher zu spielen“, sagte der 61-Jährige. Der wichtigste Auftrag aber lautet: Klassenverbleib.


Das Training gestern leitete Interimslösung Andreas Hinkel. Gegen Dortmund am 20. Oktober sollte dann aber schon der neue Mann an der Linie stehen. Zu den Kandidaten zählt auch Ralph Hasenhüttl (zuletzt RB Leipzig). Der Österreicher wäre die Lösung mit dem besten Namen für das anspruchsvolle Umfeld der Schwaben. Der 51-Jährige hat eine klare Spielidee für offensiven Fußball. Weitere Kandidaten sind Markus Weinzierl (früher Schalke), die beiden Ex-Dortmunder Peter Stöger und Peter Bosz sowie Markus Gisdol (Hoffenheim und HSV). Denkbar ist theoretisch auch eine Überraschung wie einst Hannes Wolf. Dass aber beispielsweise ein Trainer aus der VfB-Jugend wie Nico Willig oder Heiko Gerber, die beide die Fußballlehrer-Lizenz besitzen, befördert wird, gilt als unwahrscheinlich. Denkbar wäre dagegen eine Rückholaktion von Leverkusens Ex-Trainer Roger Schmidt, mit dem Reschke bei Bayer gearbeitet hatte. Schmidt steht noch bis 2019 bei BJ Sinobo Guoan in China unter Vertrag.