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Viel Arbeit für die Köllerbacher Ringer

Viel Arbeit für die Köllerbacher Ringer

Köllerbach. Zur Pause führte der ASV Nendingen beim KSV Köllerbach mit 10:9 Punkten. Nach dem siebten Kampf lagen die Gäste immer noch mit einem Zähler vorne. Erst nachdem Köllerbachs Neuer Konstantin Völk gegen Sandor Tözser im achten Duell mit 3:0 gepunktet hatte, wendete sich das Blatt

Köllerbach. Zur Pause führte der ASV Nendingen beim KSV Köllerbach mit 10:9 Punkten. Nach dem siebten Kampf lagen die Gäste immer noch mit einem Zähler vorne. Erst nachdem Köllerbachs Neuer Konstantin Völk gegen Sandor Tözser im achten Duell mit 3:0 gepunktet hatte, wendete sich das Blatt. Die nackten Zahlen zur Auftaktpartie in der Ringer-Bundesliga zwischen dem KSV Köllerbach und dem ASV Nendingen sagen deutlich, dass sich der KSV bei über 35 Grad in der Kyllberghalle jeden Punkt hart erkämpfen musste. Trainer Thomas Geid wusste um die Stärke der Nendinger und hatte daher auch die Neuzugänge Martin Daum, Emil Milev, Völk, Luben Iliev und Jimmy Lidberg aufgeboten. Er sagte vor dem Kampf: "Wir müssen auf der Hut sein. Der ASV ist mit seinen zehn Neuzugängen ein Kandidat für die Playoff-Runde. Ich tippe auf ein 22:16 für uns." Geids Gegenspieler Volker Hirt meinte: "Köllerbach ist Favorit. Da bei uns Marc Buschle und Georgi Sredkov fehlen, können wir vom Papier her nur vier Siege einfahren." Beide sollten Recht behalten. Ghenadie Tulbea holte Köllerbachs Altmeister Vladimir Togousov vier Punkte ab. Baris Diksu gewann 3:1 gegen Marc-Antonio von Tugginer, und Mindaugas Mizgaitis behielt nach fünf schweißtreibenden Runden mit 3:2 die Oberhand gegen den Schweden im KSV-Dress, Jimmy Lidberg. Für die faustdicke Überraschung des Abends sorgte der Nendinger Grieche Sergias Solontkis, als er Jan Fischer mit 3:2 besiegte. Trainer Geid erklärte: "Jan hatte fast keine Ruhephase seit der letzten Saison und musste zudem von Freitag auf Samstag noch Nachtdienst bei der Polizei leisten. Die Pfiffe einiger Fans gegen ihn waren unfair." Topfit präsentierte sich dagegen Neuzugang Luben Iliev, der von Geid in die Gewichtsklasse bis 96 Kilo hochgezogen wurde und dabei seinem zehn Kilo schwereren Gegner Markus Eichin so gut wie keine Chance ließ - er gewann 6:0, 3:0 und 2:1. Aber auch Martin Daum hinterließ bei seinem 3:0 über Florian Schwarz einen nachhaltigen Eindruck. Der frühere Top-Ringer Rolf Lacour sagte über den Neuen: "Er ringt souverän und mit Köpfchen." Nachdem Emil Milev mit 3:2 gegen Benjamin Raiser gewonnen und Völk ein 3:0 vorgelegt hatte, machten Andriy Shyyka mit einem 4:1 über Viorel Ghita und Konstantin Schneider mit 3:2 gegen Eduard Kratz den Köllerbacher Sieg perfekt. "Solche Kämpfe musst du gewinnen und dann abhaken", sagte Geid zum Abschluss - zufrieden, schließlich hatte der KSV gesiegt. aki "Die Pfiffe einiger Fans gegen Jan waren unfair."Trainer Thomas Geid über Pfiffe gegen Jan Fischer