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VfL zieht positives Vorrunden-Fazit

VfL zieht positives Vorrunden-Fazit

Primstal/Thalexweiler. "Mit dieser Hinrunde können wir absolut leben", sagt Jochen Ernst, Spielertrainer des Fußball-Verbandsligisten VfL Primstal. Nach der Hälfte der Spielzeit 2009/10 rangiert seine Elf auf dem fünften Tabellenplatz. Neun Siege, vier Unentschieden und vier Niederlagen ergeben 31 Punkte für den VfL

Primstal/Thalexweiler. "Mit dieser Hinrunde können wir absolut leben", sagt Jochen Ernst, Spielertrainer des Fußball-Verbandsligisten VfL Primstal. Nach der Hälfte der Spielzeit 2009/10 rangiert seine Elf auf dem fünften Tabellenplatz. Neun Siege, vier Unentschieden und vier Niederlagen ergeben 31 Punkte für den VfL. Damit ist der VfL nur fünf Punkte vom FV Lebach auf Aufstiegsplatz zwei entfernt. Mit einer guten Rückrunde können die Rot-Schwarzen also noch ins Rennen um die Saarlandliga-Plätze eingreifen.

"Nach einem etwas holprigen Start haben wir uns gesteigert und zuletzt sieben Mal in Folge nicht verloren. Das ist in Ordnung, zumal wir einige Verletzte hatten und die Liga sehr stark ist, so dass oft die Tagesform entscheidet", zieht Jochen Ernst Bilanz. Für ihn selbst endete die Hinrunde allerdings ganz bitter. Denn der VfL-Libero zog sich am 16. Spieltag beim 2:2 bei der SG Schwemlingen-Tünsdorf-Ballern einen Kreuzbandriss zu. "Ich bin im Rasen hängen geblieben und habe mir gleich gedacht, dass etwas kaputt ist", berichtet Ernst. "Als die Schmerzen dann nachgelassen haben, hoffte ich, dass es nicht so schlimm ist. Aber bei der Kernspintomographie wurde dann der Kreuzbandriss festgestellt", sagt Ernst.

Das Kreuzband riss bei ihm ausgerechnet an derselben Stelle, an der es im Jahr 2000 - Ernst spielte damals für den VfB Hüttigweiler - schon einmal gerissen war. "Deshalb habe ich mich auch entschlossen, mich beim Spezialisten Dr. Eichhorn in Straubing operieren zu lassen", erklärt der Trainer. Am 16. Dezember fährt er zur Voruntersorgung, danach bekommt er einen Operations-Termin mitgeteilt. Ob der 35-Jährige als Spieler wieder auf den Fußballplatz zurückkehren wird, ist derzeit noch offen. "Darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Ich warte erst einmal die Operation und die Reha ab", meint Ernst.

Gedanken gemacht hat sich der Trainer aber schon über den kommenden Gegner des VfL. Am Sonntag um 14.30 Uhr erwartet Primstal zu Hause den SV Thalexweiler. "Thalexweiler dürfen wir nicht unterschätzen, auch wenn ihr Tabellenplatz nicht so gut ist", fordert Ernst. Mit 16 Punkten liegt der SVT derzeit auf dem 15. Platz. Das Hinspiel in Thalexweiler endete 0:0.

Während Primstal ein Heimspiel hat, muss Herbstmeister VfB Theley am Sonntag auswärts antreten. Der VfB ist um 14.30 Uhr beim Abstiegskandidaten SG Noswendel-Wadern (Tabellen-Vorletzter) zu Gast. Ausgetragen wird die Partie nicht in Wadern, sondern auf dem Hartplatz in Noswendel.