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VfL Wolfsburg sorgt sich nur um Weltmeister Schürrle

Wolfsburg. Agentur

André Schürrle ist noch nicht beim Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg angekommen. Als die Mannschaft noch Minuten nach dem 3:1-Sieg am Donnerstagabend gegen Inter Mailand mit den Fans feierte, war der Weltmeister verschwunden. Etwas sagen wollte der schlechteste Wolfsburger nach dem Hinspielsieg im Europa-League-Achtelfinale nicht. Trainer Dieter Hecking redete nicht drum herum: "André hat nicht gut gespielt. Er kann besser spielen, das weiß er selbst." Der teuerste Zugang der Clubgeschichte wirkt knapp sechs Wochen nach seinem Wechsel vom FC Chelsea zum VfL noch wie ein Fremdkörper. Auffällig war die Wolfsburger Leistungssteigerung nach der Pause - nachdem Schürrle ausgewechselt wurde.

Eine Pause für Schürrle an diesem Sonntag im Heimspiel gegen den SC Freiburg (15.30 Uhr) wird es nicht geben. "Ich stehe zu ihm wie eine Eins", sagte Hecking. Er erinnerte an Kevin De Bruyne. Wie Schürrle kam der Belgier vor einem Jahr als Chelsea-Reservist zum VfL. Und auch De Bruyne hatte Anfangsprobleme - startete dann jedoch durch. Gegen Mailand traf er doppelt.