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VfB Stuttgart verlängert Bewährungsfrist für Babbel

VfB Stuttgart verlängert Bewährungsfrist für Babbel

Stuttgart. Der VfB Stuttgart hat die Bewährungsfrist für Markus Babbel verlängert. Der nach einer Niederlagenserie und dem Pokal-K.o. in Fürth vom Rausschmiss bedrohte ehemalige Weltklasse-Verteidiger bleibt Teamchef des seit Wochen schwächelnden schwäbischen Fußball-Bundesligisten und sitzt auch am Samstag beim Süd-Schlager gegen den FC Bayern München auf der Bank

Stuttgart. Der VfB Stuttgart hat die Bewährungsfrist für Markus Babbel verlängert. Der nach einer Niederlagenserie und dem Pokal-K.o. in Fürth vom Rausschmiss bedrohte ehemalige Weltklasse-Verteidiger bleibt Teamchef des seit Wochen schwächelnden schwäbischen Fußball-Bundesligisten und sitzt auch am Samstag beim Süd-Schlager gegen den FC Bayern München auf der Bank. VfB-Sportdirektor Horst Heldt beantwortete die Frage, ob es ein Ultimatum für Babbel gebe, allerdings mit einem klaren "Nein". Er betonte: "Wir sind davon überzeugt, dass dieses Trainerteam die Mannschaft aus der Krise herausführen wird." Babbel leitete einen Tag nach der Pokal-Pleite bei der SpVgg Greuther Fürth gestern wie gewohnt das Training. Mehrere hundert Zuschauer klatschten spontan Beifall, als der beliebte Bayer mit kurzer Verspätung auf den Platz kam. Nach dem Achtelfinal-Aus und den jüngsten Niederlagen in der Bundesliga und der Champions League war fraglich, ob Stuttgart an Babbel festhalten würde. "Wir müssen das erstmal verarbeiten und verkraften, und dann werden wir weiter sehen", hatte Heldt nach dem schmerzhaften 0:1 gegen den Zweitliga-Achten am Dienstag gesagt. "Ich weiß nicht, ob es nur Pech ist, was wir haben." Auch Babbel hatte sich nach der fünften Niederlage in Folge keine Illusionen gemacht. "Die Lage wird mit Sicherheit nicht einfacher. Ich kann nur, so lange ich tätig bin, alles dafür tun, dass die Mannschaft wieder in die Erfolgsspur kommt", sagte er. "Für mich wird es so langsam eng. Ich hoffe, dass der Verein weiter hinter mir steht." Dazu haben sich die Verantwortlichen des immer tiefer in die Abstiegsregion taumelnden Tabellen-14. nach langen, intensiven Gesprächen durchgerungen. Für Heldt war der Fall besonders heikel: Der ehemalige Profi hatte Babbel im vergangenen November zum Nachfolger des zuletzt glücklosen Meister-Machers Armin Veh gemacht. Heldt ist zudem mit Babbel gut befreundet und wohnt mit ihm im gleichen Haus. dpa