1. Sport
  2. Saar-Sport

VfB Stuttgart: Dutt muss gehen, Luhukay neuer Trainer

VfB Stuttgart: Dutt muss gehen, Luhukay neuer Trainer

Der VfB Stuttgart hat nach dem Abstieg aus der Fußball-Bundesliga weitere Konsequenzen gezogen und Sportvorstand Robin Dutt entlassen. Das teilten die Schwaben gestern mit. Zudem bestätigte der Verein die Verpflichtung des Niederländers Jos Luhukay als Nachfolger des degradierten Jürgen Kramny auf dem Cheftrainer-Posten.

Die Trennung von Dutt erfolgte nach Klubangaben in gegenseitigem Einvernehmen. "Wir sind nach einem intensiven Austausch übereingekommen, dass eine Trennung von Robin Dutt die richtige Entscheidung ist, um den notwendigen Neustart zu ermöglichen", sagte Stuttgarts Aufsichtsratsvorsitzender Martin Schäfer. Der viel kritisierte Dutt sagte: "Das Wohl des Vereins steht immer an oberster Stelle." Er war im Januar 2015 zum VfB gekommen.

Luhukay galt als Favorit auf den vakanten Trainer-Posten beim Absteiger. Der 52 Jahre alte Trainer war zuletzt vereinslos, hatte zuvor jedoch schon Borussia Mönchengladbach (2008), den FC Augsburg (2011) und Hertha BSC (2013) aus dem Unterhaus in die deutsche Eliteklasse geführt. Diese Erfahrung war einer der Gründe für die Verpflichtung Luhukays. "Er kann sehr gut einschätzen, vor welchen Herausforderungen wir gemeinsam in den kommenden Wochen und Monaten stehen werden und hat klar signalisiert, dass er sehr gerne für den VfB arbeiten würde", sagte Jochen Röttgermann, Vorstand Marketing und Vertrieb.

Kramny, der im November 2015 den entlassenen Trainer Alexander Zorniger abgelöst hatte, war am vergangenen Sonntag von seiner Verantwortung für das Stuttgarter Profi-Team entbunden worden. VfB-Präsident Bernd Wahler erklärte am gleichen Tag seinen Rücktritt.