| 20:22 Uhr

Basketball-Bundesliga der Frauen
Verkorkste Saison endet für die Royals in Wasserburg

Saarlouis. Basketballerinnen haben die Playoffs bereits verpasst. Von Jonas Grethel

Was früher ein Duell auf Augenhöhe war, ist an diesem Wochenende eher eins der berühmten Spiele um die goldene Ananas. Wenn Basketball-Bundesligist Saarlouis Royals an diesem Samstag (19 Uhr) im letzten Saisonspiel auf Dauerrivale TSV Wasserburg trifft (beide Mannschaften machten 13 der letzten 14 Meisterschaften unter sich aus), werden die Royals nämlich auch bei einem Sieg erstmals seit 2012/2013 nicht die Playoffs erreichen. Wasserburg dagegen hat Tabellenplatz zwei sicher.


Ursprünglich wollten die Royals mindestens die Endrunde erreichen, vielleicht sogar um den Titel mitspielen. Doch vor allem aus finanziellen Nöten ging es in die andere Richtung. Nun endet eine verkorkste Spielzeit. „Man hat gesehen, dass Wasserburg nicht unschlagbar ist. Wir fahren dorthin, um zu gewinnen und die Saison mit einem versöhnlichen Abschluss zu Ende zu bringen“, sagt Trainer Marc Hahnemann, der in der Weihnachtspause Hermann Paar abgelöst hatte.

Beim Spiel gegen den amtierenden deutschen Meister werden mit Kapitän Levke Brodersen, Paige Crozon und Jamailah Adams mindestens drei Spielerinnen letztmalig für die Royals auflaufen. Und auch für die beste Spielerin der gesamten Liga, die Lettin Sabine Niedola, sowie Luxemburgs Nationalspielerin Magaly Meynadier und sogar Trainer Hahnemann könnte es die letzte Partie für die Royals sein. Daneben fehlt Nationalspielerin Nadjeschda Ilmberger wegen ihres kürzlich erlittenen Kreuzbandrisses – sie wird aller Voraussicht nach aber auch in der kommenden Saison noch in Saarlouis spielen. Wie es mit dem restlichen Kader der Royals weitergeht, soll in den kommenden Wochen bekannt gegeben werden.