1. Sport
  2. Saar-Sport

Verband und seine Stars nähern sich an

Verband und seine Stars nähern sich an

Wuppertal. Der Deutsche Schwimm-Verband doktert an seiner Olympia-Depression herum. Die Leistungen bei den nationalen Kurzbahn-Meisterschaften konnten wie erwartet kein Trostpflaster sein für die wunde Verbands-Seele. Vielmehr stieß die Generalabrechnung von Top-Schwimmerin Britta Steffen dem Verband bitter auf

Wuppertal. Der Deutsche Schwimm-Verband doktert an seiner Olympia-Depression herum. Die Leistungen bei den nationalen Kurzbahn-Meisterschaften konnten wie erwartet kein Trostpflaster sein für die wunde Verbands-Seele. Vielmehr stieß die Generalabrechnung von Top-Schwimmerin Britta Steffen dem Verband bitter auf. Immerhin näherten sich Leistungssportdirektor Lutz Buschkow und seine Asse Steffen und Paul Biedermann in einem 90-minütigen Gespräch wieder an."Er hat mir sehr viel über die Strukturen erklärt, die ich vorher natürlich nicht kannte. Ich bin zufrieden, dass wir angefangen haben, miteinander zu reden", sagte Steffen. Die 29-Jährige hatte zuvor die Führungsebene und insbesondere Präsidentin Christa Thiel kritisiert und dem Verband nach dem Olympia-Debakel Tatenlosigkeit vorgeworfen.

"Wir haben ein sehr sachliches Gespräch geführt mit Paul und Britta, haben unterschiedliche Themenschwerpunkte behandelt", sagte Buschkow: "Jeder konnte danach deutlicher verstehen, warum der eine oder andere das gemacht hat oder wo man Kritik übt", fügte er hinzu.

Für ein Glanzlicht aus saarländischer Sicht sorgte Top-Talent Antonia Massone. Die 15-Jährige aus Saarbrücken gewann in der offenen Klasse über 800 Meter Freistil die Silbermedaille in 8:39,40 Minuten. Schneller war nur die Würzburgerin Leonie Beck in 8:26,17 Minuten. dpa

kurzbahndm2012.de