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"Uns kriegt keiner so schnell klein"

"Uns kriegt keiner so schnell klein"

Saarbrücken. Es ist eine entscheidende Phase der Saison, die der November für die Bundesliga-Fußballerinnen des 1. FC Saarbrücken mit sich bringt. Duelle gegen drei Nichtabstiegs-Konkurrenten stehen bevor. Los geht es mit dem Heimspiel gegen den Tabellenelften FF USV Jena an diesem Sonntag, 11 Uhr, im Stadion Kieselhumes

Saarbrücken. Es ist eine entscheidende Phase der Saison, die der November für die Bundesliga-Fußballerinnen des 1. FC Saarbrücken mit sich bringt. Duelle gegen drei Nichtabstiegs-Konkurrenten stehen bevor. Los geht es mit dem Heimspiel gegen den Tabellenelften FF USV Jena an diesem Sonntag, 11 Uhr, im Stadion Kieselhumes. Danach folgen für den FCS, der auf Platz zehn knapp vor der Abstiegszone steht, Auftritte beim VfL Wolfsburg (6. Platz), bei Bayer Leverkusen (9. Platz) und gegen die SG Essen-Schönebeck (8. Platz).

"Jetzt kommen Spiele, bei denen wir auf Augenhöhe spielen müssen", sagt Trainer Stephan Fröhlich. Die Offensive werde gegen Jena mehr zum Zuge kommen als in bisherigen Spielen. "Eine stabile Defensive ist das Grundprinzip. Aber ohne unseren Stammsturm und gegen die Qualität der Top-Verteidigerinnen haben wir es natürlich schwer", erklärt der Trainer. Gegen Jena soll deshalb Stürmerin Cynthia Uwak zurückkehren, die beim Afrika-Cup ist und zudem mit einer Krankheit zu kämpfen hat. "Sie hat ein Ticket, um freitags wieder hier zu sein", erklärt Fröhlich: "Es bleibt spannend". "Cynthia ist eine große Stütze für uns", weiß Spielerin Julia Leykauf (Foto: SZ), "ihr Einsatz wäre wichtig". Christina Arend trainiert wieder. Bei Sarah Schatton wurde ein Bandscheibenvorfall diagnostiziert - sie wird fehlen. Hinter den Einsätzen von Ann-Kathrin Schinkel und Sarah Karnbach steht ein Fragezeichen.

Beim Gegner Jena ist der Optimismus gering. Am vergangenen Donnerstag trennte sich der Club von Trainer Thorsten Zaunmüller, der erst im Juli sein Amt antrat. Co-Trainer Michael Zahn übernahm das Training. Für Fröhlich spielt das keine Rolle: "Sie werden ihre Mannschaft neu motivieren, aber das macht aus einem Fiesta auch keine Mercedes." Insgesamt sind alle Beteiligten optimistisch ob der richtungweisenden Aufgaben. "Uns kriegt keiner so schnell klein, wir können damit umgehen. Wir haben die komplette Saison nie den Kopf hängen lassen", verspricht Leykauf. Derweil ist sie sich mit dem Trainer einig, dass Zählbares her muss. "Natürlich sind diese Spiele sehr, sehr wichtig und sind zum Teil eine Vorentscheidung", sagt die 23-Jährige. Sechs bis sieben Punkte wären für sie und ihren Trainer eine zufrieden stellende Ausbeute aus dem "schweren November". jan