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Uefa führt Torlinientechnik ein

Uefa führt Torlinientechnik ein

Die Uefa sagt "oui" zur Torlinientechnik: Bereits während der Fußball-EM 2016 in Frankreich wird das Hilfsmittel für die Schiedsrichter zum Einsatz kommen. Ab der kommenden Saison werden auch die Tore in der Champions League überwacht.

Das entschied das Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union in Nyon am Freitag.

Der Systemlieferant steht noch nicht fest. In der Bundesliga kommt seit der laufenden Saison das britische Kamerasystem "Hawk Eye" zum Einsatz, bei der WM 2014 in Brasilien hatte der Weltverband Fifa das deutsche Goal-Control-System eingesetzt. Auch in England, Italien und Frankreich wurde die Unterstützung bereits eingeführt. Die Uefa hatte bislang nur auf zusätzliche Schiedsrichter hinter den Toren gesetzt - auch, weil der derzeit suspendierte Uefa-Präsident Präsident Platini das so wollte.

Die Uefa entschied in Nyon außerdem, keinen Nachfolger für den für acht Jahre gesperrten Platini zu wählen, bis dessen Fall von allen Instanzen geklärt ist. "Wir hoffen, dass sein Name reingewaschen wird, so dass er so schnell wie möglich in Europas Fußball-Familie zurückkehren kann", hieß es. Platini hat Einspruch bei der Beschwerdekammer des Weltverbandes Fifa und dem Internationalen Sportgerichtshof CAS gegen das Urteil angekündigt. Die Uefa berief für den 25. Februar einen außerordentlichen Kongress in Zürich ein. Einen Tag später wählt die Fifa dort einen Nachfolger für den ebenfalls suspendierten Fifa-Präsidenten Joseph Blatter.