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Fußball
U21 muss jetzt doch noch zittern

U21-Nationaltrainer Stefan Kuntz sieht leistungsmäßig noch „Luft nach oben“.
U21-Nationaltrainer Stefan Kuntz sieht leistungsmäßig noch „Luft nach oben“. FOTO: Swen Pförtner / dpa
Mitrovica. Nach dem 0:0 im Kosovo wird es in der EM-Qualifikation wieder eng.

Der Neunkircher Stefan Kuntz brachte es auf den Punkt. „Jetzt kommt es zum Showdown gegen Irland und Norwegen“, sagte der Trainer der deutschen U21-Fußballer. Nach dem enttäuschenden 0:0 im Kosovo gerät die bereits sicher geglaubte Qualifikation für die EM 2019 doch noch mal in Gefahr. Auch, weil ein offensiv lange ideenloser Europameister zu wenig Durchschlagskraft gegen ein Abwehrbollwerk offenbarte.


„Was das Ergebnis angeht, sind wir mit den zwei Spielen im März nicht zufrieden, weil wir sechs Punkte holen wollten“, sagte Kuntz: „Defensiv bin ich sehr zufrieden, offensiv haben wir Luft nach oben.“ Nach dem 3:0-Erfolg am Donnerstag gegen Israel tat sich die DFB-Elf am Dienstag gegen die teilweise mit einer Sechserkette agierenden Kosovaren merklich schwerer.

Auch die sonst so gefährlichen Standards brachten in Mitrovica keinen Erfolg. Mit der Nullnummer endete auch eine beeindruckende Serie. Erstmals nach zuvor 48 EM-Qualifikationsspielen in Folge blieb die U21 ohne eigenen Treffer. In den letzten drei Qualifikationsspielen geht es zweimal gegen Verfolger Irland (drei Punkte und ein Spiel weniger) sowie zuhause gegen Norwegen, gegen das es im Hinspiel (1:3) die bislang einzige Niederlage der Qualifikation gab.