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Turnen: TG Saar trifft am Samstag auf Aufsteiger KTG Heidelberg

Dillingen. Zum vierten Saison-Wettkampf erwarten die Turner der TG Saar am Samstag, ab 18 Uhr, in der Kreissporthalle Dillingen den Bundesliga-Letzten KTG Heidelberg. "Für uns geht es dabei darum, mit einer starken Leistung unsere gute Ausgangsposition als Zweiter auszubauen", sagt der TG Saar-Vorsitzende Paul Rupp Von SZ-Redakteur Klaus Kalsch

Dillingen. Zum vierten Saison-Wettkampf erwarten die Turner der TG Saar am Samstag, ab 18 Uhr, in der Kreissporthalle Dillingen den Bundesliga-Letzten KTG Heidelberg. "Für uns geht es dabei darum, mit einer starken Leistung unsere gute Ausgangsposition als Zweiter auszubauen", sagt der TG Saar-Vorsitzende Paul Rupp. "Wir wollen unbedingt mit einem Heimsieg in die Wettkampfpause starten", verspricht TG-Turner Thorsten Michels, noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren "und unserem Publikum einen tollen Heimwettkampf zu bieten". Paul Rupp warnt jedoch eindringlich davor, "den Aufsteiger aus Heidelberg auf die leichte Schulter zu nehmen und an seinem aktuellen Tabellenstand zu messen, weil die Heidelberger über eine sehr starke Riege verfügen".


Die hatten bei der Verpflichtung des Rumänen Flavius Koczi offenbar ein glückliches Händchen. Der führt nämlich nach drei Wettkampftagen mit 48 Punkten vor dem Chemnitzer Nationalturner Matthias Fahrig (43) die Liste der bisher erfolgreichsten Turner der Liga an. Dann kommt schon Eugen Spiridonov von der TG Saar mit 41 Punkten. Auf Spiridonov lastet am Samstag wieder mal der stärkste Druck, weil er wieder an allen Geräten ran muss.

Ein kleines Fragezeichen stand am Donnerstag noch hinter dem Einsatz von Waldemar Eichorn. Eine Fußverletzung könnte zumindest seine Auftritte am Boden und beim Sprung unmöglich machen. Zudem steht Ivan Bykov Cheftrainer Viktor Schweizer nicht zur Verfügung. "Wie auch immer: Wenn wir wirklich das Finale im Herbst erreichen wollen, müssen wir unbedingt nicht nur den Kampf, sondern auch möglichst viele Geräte gewinnen", gibt der TG-Vorsitzende als Losung aus. Und baut dabei vor allem auch auf die beiden Gast-Turner Anton Fokin und Stepan Gorbatchev.

Die Heidelberger kommen mit dem Handicap, auf ihren Nationalturner Andreas Hofer verzichten zu müssen. Hofer hatte sich bei einem Trainings-Unfall am Boden in den USA schwer am Ellenbogen verletzt und fällt wohl für den Rest der Saison aus. Doch auch Thomas Seitel, Christian Rehfeld und Philipp Metzger "sind zusammen mit Koczi stark genug, um uns das Leben schwer zu machen", sagt Paul Rupp.