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Turnen: TG Saar fährt selbstbewusst nach Celle

Hannover. So muss das sein. Schon gleich beim ersten Heimkampf der neuen Bundesliga-Saison haben sich die Turner der TG Saar in die Herzen der Fans gekämpft. Bei der knappen 29:35-Niederlage gegen den hohen Meisterschafts-Favoriten in der Dillinger Kreissporthalle konnte die Riege um Frontmann Eugen Spiridonov beweisen, dass sie in diesem Jahr sogar um den Titel mitturnen kann

Hannover. So muss das sein. Schon gleich beim ersten Heimkampf der neuen Bundesliga-Saison haben sich die Turner der TG Saar in die Herzen der Fans gekämpft. Bei der knappen 29:35-Niederlage gegen den hohen Meisterschafts-Favoriten in der Dillinger Kreissporthalle konnte die Riege um Frontmann Eugen Spiridonov beweisen, dass sie in diesem Jahr sogar um den Titel mitturnen kann. "Wir müssen uns nicht verstecken, wir sind so stark besetzt wie nie und werden mit Sicherheit noch für so manche Überraschung sorgen", schwärmte der TG Saar-Vorsitzende Paul Rupp regelrecht nach dem Straubenhardt-Krimi. An diesem Samstag, 16 Uhr, steht beim Niedersächsischen Turnteam in Celle zwar eine "schwere, aber durchaus lösbare Aufgabe" (Rupp) vor Cheftrainer Viktor Schweizer und seinen Jungs. Die Hannoveraner haben ihren ersten Auswärtskampf am letzten Wochenende bei EnBW TT Stuttgart überraschend deutlich mit 26:41 verloren. Wenn sie nicht schon frühzeitig beim Kampf um die Finalplätze ins Hintertreffen geraten wollen, müssen sie gegen die Saarländer schon fast alles riskieren müssen. Im Vertrauen auf ihre Heimstärke werden sich Oldie Robert Weber oder die Jugend-Europameister Andreas Toba und Max Wittenberg-Voges oder der Schweizer Nationalturner Roman Gisi dieser Herausforderung stellen. "Wir wissen, wie stark sie sind und deshalb werden wir voll konzentriert zur Sache gehen", verspricht der Vorsitzende Paul Rupp. Aus diesem Grund erfolgte die Anreise nach Celle auch schon am Freitag. kk