1. Sport
  2. Saar-Sport

Turnen: Helge Liebrich fährt zur Champions Trophy

Turnen: Helge Liebrich fährt zur Champions Trophy

Stuttgart. Überraschung in Stuttgart: Helge Liebrich aus Süßen hat gestern bei der zusätzlich anberaumten Weltmeisterschafts-Qualifikation der deutschen Turner überzeugt und darf nun als zweiter Deutscher neben Reck-Weltmeister Fabian Hambüchen bei der zweiten Station der Champions Trophy am Samstag in Berlin starten. "Das gibt es doch gar nicht

Stuttgart. Überraschung in Stuttgart: Helge Liebrich aus Süßen hat gestern bei der zusätzlich anberaumten Weltmeisterschafts-Qualifikation der deutschen Turner überzeugt und darf nun als zweiter Deutscher neben Reck-Weltmeister Fabian Hambüchen bei der zweiten Station der Champions Trophy am Samstag in Berlin starten. "Das gibt es doch gar nicht. Aufgrund meines Studium hatte ich mir in dieser Saison international gar nichts ausgerechnet", zeigte sich Liebrich, der bisher noch nie in einer deutschen Männer-Riege bei EM oder WM gestanden hatte, selbst überrascht. "Das ist megageil", meinte er, nachdem ihm im Mehrkampf 86 Punkte gelungen waren. Insgesamt waren fünf Auswahl-Turner im Kunstturn-Forum Stuttgart an die Geräte gegangen. Nicht dabei war Mehrkampf-Europameister Hambüchen, der für die WM vom 13. bis 18. Oktober in London gesetzt ist und sich nun zunächst auf die Verteidigung seiner Führung bei der vier Veranstaltungen und mit 280 000 Euro hoch dotierten Champions Trophy konzentriert. Philipp Boy, der wegen einer Schweinegrippe bei der ersten WM-Qualifikation in Achern nicht dabei sein konnte, stellte sich in Stuttgart noch nicht in der Form vor, die einen Start bei der Champions Trophy gerechtfertigt hätte. Der EM-Vierte aus Cottbus, der gleich zum Auftakt am Boden patzte und danach vom Seitpferd absteigen musste, kam im Mehrkampf auf 84,20 Punkte und war damit immer noch deutlich besser als der Hallenser Matthias Fahrig (81,00). Nur an Einzelgeräten stellten sich Thomas Taranu und Robert Juckel vor. Während Juckel am Seitpferd einen guten Eindruck hinterließ, muss Taranu an den Ringen noch zulegen, um sich für die WM anzubieten. dpa