Turbulenter Auftakt: Maze siegt im Super-G, Vonn schwer gestürzt

Schladming. Topfavoritin Tina Maze, die dominierende Athletin des Winters, hat bei den 42. alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Schladming das Auftaktrennen im Super-G der Frauen gewonnen. Die Slowenin gewann gestern vor Lara Gut aus der Schweiz und Julia Mancuso aus den USA. Die deutschen Läuferinnen blieben ohne Medaille. Viktoria Rebensburg belegte Rang sieben

Schladming. Topfavoritin Tina Maze, die dominierende Athletin des Winters, hat bei den 42. alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Schladming das Auftaktrennen im Super-G der Frauen gewonnen. Die Slowenin gewann gestern vor Lara Gut aus der Schweiz und Julia Mancuso aus den USA. Die deutschen Läuferinnen blieben ohne Medaille. Viktoria Rebensburg belegte Rang sieben. Maria Höfl-Riesch schied nach 21 Fahrsekunden ebenso aus wie Veronique Hronek, die auf Medaillenkurs kurz vor dem Ziel scheiterte. Überschattet wurde das Rennen, das wegen Nebels später gestartet war, von einem schweren Sturz der Mitfavoritin Lindsey Vonn. Sie blieb nach ihrem Fall schreiend auf der Piste liegen und musste mit dem Hubschrauber sofort ins Krankenhaus geflogen werden. Die US-Amerikanerin habe eine "komplexe Knieverletzung, aber keinen Bruch" erlitten, teilte das Krankenhaus am Abend mit. Für Vonn wäre die WM damit vorbei.Heute geht es mit dem Super-G der Männer weiter (11 Uhr/ARD und Eurosport), und hier ist Pechvogel Tobias Stechert fest entschlossen, die WM als zweite Chance zu nutzen. "Ich weiß nicht genau, wo ich stehe, aber es ist vieles möglich", sagte Stechert. Für den 27-Jährigen wird es das erste Rennen seit dem 30. November sein. Bei der ersten Abfahrt der Saison in Lake Louise war Stechert sensationell auf den fünften Platz gerast, eine Woche später verletzte er sich. Jetzt ist er wieder zurück.

Stephan Keppler dagegen hat kein Saisonrennen verpasst, kämpft aber noch immer mit den Folgen des späten Trainingseinstiegs - verursacht durch eine Patellasehnenreizung. Von den Zeiten der heutigen Medaillenkandidaten, Christof Innerhofer (Italien) oder Aksel Lund Svindal (Norwegen), war der 30-Jährige zuletzt klar entfernt. dpa/sid

Foto: kubani/afp

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort