TTC Wehrden trifft in Regionalliga im Tischtennis auf Mainz und Freiburg

Tischtennis-Regionalliga : TTC Wehrden hofft diesmal auf besseren Start

Der Tischtennis-Regionalligist muss am Doppelspieltag zum Saisonstart nach Mainz und erwartet Freiburg. Das Ziel ist wieder der Klassenverbleib.

Ihren neuen Mannschaftskollegen Oleksii Rybka haben die Spieler des Tischtennis-Regionalligisten TTC Wehrden noch nicht gesehen. Der Ukrainer, der vom Oberligisten TTC Biebrich gekommen war, wird erst beim Saisonauftakt da sein. Am Samstag, 28. September, spielen die Wehrdener um 12.30 Uhr beim FSV Mainz II. Tags darauf erwarten sie um 14 Uhr in der Sporthalle Burgstraße in Völklingen den FT Freiburg. „Das ist Usus im Tischtennis“, erklärt der Vorsitzende Karlheinz Becker mit Blick darauf, dass Rybka seine Mitspieler noch nicht gesehen hat: „Oleksii wird aber noch eine Trainingseinheit mit einem Teil der Mannschaft absolvieren.“ Grundsätzlich wird der 27-Jährige zu den Spielen aus Kiew anreisen – mit dem Flugzeug über Frankfurt ins Saarland.

Rybka wird hinter Christopher Simonis und Lukas Kurfer an Position 3 für den TTC Wehrden spielen. Auf den weiteren Positionen folgen Arnoldas Domeika, der britische Neuzugang Shayan Siraj, der zuletzt in seiner Heimat an der „Grantham College Table Tennis Academy“ spielte, und Jan-Philip Becker.

 „Gerade in der ersten Saison haben externe Spieler es manchmal ein wenig schwieriger“, sagt Simonis. Die Athleten aus dem Ausland kennen ein Liga-System wie in Deutschland üblicherweise nicht. Sie reisen stattdessen von Turnier zu Turnier. „Aber er hat internationale Erfahrung. Er hat schon bei europäischen Meisterschaften gespielt und ist noch sehr jung“, ist Kurfer überzeugt, dass Siraj, der in Saarbrücken lebt und trainiert, die Anpassung gelingen wird.

Den Klassenverbleib hat der TTC Wehrden erneut als Saisonziel ausgegeben. „Ich hoffe, dass wir besser starten als im letzten Jahr“, sagt Kurfer. In der vergangenen Spielzeit hat seine Mannschaft bis zur Saisonhalbzeit nur vier Punkte aus neun Spielen geholt. Am Saisonende waren es 13 Punkte – Wehrden musste als Tabellenachter in die Relegation. Der TTC blieb durch den 9:5-Sieg gegen den SC Staig in der Regionalliga.

„Ich denke, dass wir sehr stark kämpfen müssen“, prognostiziert Kurfer für die Saison. Neu in der Liga sind der SV Kornwestheim, der sich aus der 3. Liga zurückgezogen hat, und die Aufsteiger TV Limbach und TTC Singen. „Was zum Beispiel bei Singen vorne für Leute spielen, ist Wahnsinn“, staunt Simonis. Für den Aufsteiger treten im ersten Paarkreuz die Zweitliga-erfahrenen Adam Robertson und Roman Rosenberg an. „Dafür fällt Singen auf den hinteren Positionen aber ab“, meint Simonis.

Für den Saisonauftakt gegen Mainz II gelte, dass jeder Punkt ein wichtiger in der Endabrechnung werden könnte. Kurfer schätzt: „Es ist unglaublich schwer vorauszusagen, was passieren wird. Manche Mannschaften sind vorne sehr gut. Dann muss man in der Mitte oder hinten zuschlagen. Oder es ist ein sehr ausgeglichenes Team wie Freiburg oder wir. Es kommt einfach auf die Tagesform an.“