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Radsport : Auf die Rad-Talente warten 450 Trofeo-Kilometer

Die Strecke der Junioren-Rundfahrt vom 20. bis 23. Juni ist offiziell vorgestellt worden. Briten und Amerikaner sind favorisiert.

Vom 20. bis 23. Juni machen die Radstars von morgen erneut Station im Saarland: Bei der 32. Trofeo-Radrundfahrt für Junioren-Nationalteams nehmen nach jetzigem Stand 19 Länder mit ihren besten Nachwuchsfahrern an der Veranstaltung der Gemeinde Gersheim teil. Zudem werden zwei Regionalteams der Landesverbände Rheinland-Pfalz und Thüringen bei der Rundfahrt über fünf Etappen und insgesamt gut 450 Kilometer vertreten sein, wie die Veranstalter am Donnerstag im Kulturhaus in Gersheim mitteilten.

Der Auftakt des Rennens, das zum zwölften Mal zum Junior Nations Cup des Radsport-Weltverbands UCI und damit zur höchsten Kategorie im Juniorenbereich zählt, erfolgt am Donnerstag, 20. Juni, um 16 Uhr mit einem Rundkurs über 113 Kilometer mit Start in Aßweiler und Zieleinlauf in Erfweiler-Ehlingen. Danach warten auf die über 120 Radtalente vier weitere Teilstücke, darunter am vorletzten Tag ein 31 Kilometer langes Mannschaftszeitfahren vom französischen Bitche nach Reinheim. „Die Etappe hat ein anspruchsvolles Profil und wird sicher Rundfahrt-entscheidend“, sagte Trofeo-Experte Andreas Walzer, als er die Streckenführung erläuterte.

Mit dem traditionellen Rundkurs in Homburg ist auch der Heimatort des Olympiasiegers im Bahnvierer von 1992 wieder vertreten. Ebenso Neunkirchen, das in den beiden Vorjahren Trofeo-Startort war und wo diesmal die selektive zweite Etappe über 111 Kilometer nach Münchwies gestartet wird. Die Schlussetappe führt die Fahrer am Sonntag, 23. Juni, auf einen Rundkurs über 118 Kilometer mit Start und Ziel in Walsheim, wo der Nachfolger des Norwegers Søren Wærenskjold mit dem Grünen Trikot des Gesamtsiegers geehrt wird.

Junioren-Bundestrainer Wolfgang Ruser zählt diesmal die US-Amerikaner und Briten zu den favorisierten Nationen. Aus deutscher Sicht dürfte am ehesten mit Michel Heßmann (18) aus Unna, im Vorjahr als jüngerer Jahrgang Gesamtsiebter, zu rechnen sein: „In ihm haben wir einen guten Zeit- und aussichtsreichen Klassement-Fahrer. Der Gesamtsieg ist für uns eher unrealistisch, aber wir wollen auf den Etappen vorne dabei sein“, so Ruser.

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