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Triathlon: Bewegung im "Fall Vuckovic"

Triathlon: Bewegung im "Fall Vuckovic"

Kiel. In den "Fall Vuckovic" ist durch den Ex-Geschäftsführer der Deutschen Triathlon Union (DTU), Jörg Barion, Bewegung gekommen. Er war im November 2008 aus arbeitsrechtlichen Gründen von der DTU fristlos gekündigt worden

Kiel. In den "Fall Vuckovic" ist durch den Ex-Geschäftsführer der Deutschen Triathlon Union (DTU), Jörg Barion, Bewegung gekommen. Er war im November 2008 aus arbeitsrechtlichen Gründen von der DTU fristlos gekündigt worden. Barion bestätigte, dass er vorm Kieler Oberlandesgericht eine Eidesstattliche Versicherung zu den Doping-Vorwürfen gegen den Olympia-Zweiten von 2000, Stephan Vuckovic (Foto: dpa), abgegeben hat. Er soll nach Medienberichten erklärt haben, dass Ex-DTU-Präsident Klaus Müller-Ott ihm bei der Europameisterschaft 2001 nach einem Kollaps von Vuckovic vertraulich mitgeteilt habe, dass Vuckovic "möglicherweise nicht sauber sei, auch wohl schon in Sydney 2000 nicht".

Barions Äußerung hat DTU-Ehrenpräsident Martin Engelhardt am Montag vorm Oberlandesgericht zu seiner eigenen Entlastung eingebracht. Denn dieser Prozess wurde von Müller-Ott angestrengt. Er will Engehardt die Behauptung untersagen lassen, dass er ihm berichtet habe, dass Vuckovic 2001 Notärzten die Einnahme des Dopingmittels Epo gestanden habe.

Vuckovic äußerte sich nicht. Sein Anwalt hatte nach den Vorwürfen Engelhardts, die dieser im November 2008 an die DTU-Spitze übermittelt hatte, eine Schadensersatzklage gegen den Osnabrücker angestrengt. dpa