Trendwende in der Champions League?

Trendwende in der Champions League?

Nach zwei Pleiten in der Liga und dem Aus im Pokal hofft der 1. FC Saarbrücken auf die Wende zum Guten. Dabei ist heute ein Topclub im zweiten Champions-League-Spiel der Saison zu Gast: UMMC Ekatarinburg.

Nein, es läuft nicht. Zwei Niederlagen zum Saisonauftakt in der Tischtennis-Bundesliga, dann das Aus im DTTB-Pokal. Jetzt hofft der 1. FC Saarbrücken auf die große internationale Bühne. Heute ist in der Champions League um 19.30 Uhr der Vorjahresfinalist UMMC Ekatarinburg aus Russland in der Joachim-Deckarm-Halle zu Gast. Am Sonntag um 15 Uhr geht es an gleicher Stelle in der Bundesliga gegen den TTC Grenzau.

"Wir haben drei ausgeglichene Spieler, aber wir haben kein Wunderkind. Gegen Ekatarinburg müssen wir alle drei super spielen, sonst kassieren wir eine Niederlage", beschreibt FCS-Akteur Bojan Tokic die Außenseiterstellung gegen den russischen Favoriten, der mit Jun Mizutani den Weltranglisten-15. aufbietet.

Die Pflichtaufgabe im ersten Champions-League-Spiel gegen Eslöv AL hat der FCS mit 3:1 zwar gemeistert, national steht der Verein aber noch ohne Sieg da. "Natürlich sind wir da ein bisschen enttäuscht", sagt Tokic, nachdem der FCS sowohl im Pokal wie auch in der Liga gegen den TTC Frickenhausen mit 1:3 verlor und zudem beim Meister Werder Bremen mit 0:3 abgefertigt wurde. Es hat nicht den Anschein, als wären Tokic, Bastian Steger und Neuzugang Tiago Apolonia in bester Verfassung. Das räumt auch Tokic ein: "Es ist schon schwer, in dieser Situation Selbstvertrauen aufzubauen." Trotzdem hofft er heute und am Sonntag vor heimischer Kulisse auf die Unterstützung der Zuschauer - und eine Überraschung: "Wir können auch gegen Mannschaften wie Ekatarinburg gewinnen." Gegen Grenzau sieht die Ausgangslage übrigens anders aus: "Grenzau und der TTC Hagen sind die Gegner, die wir schlagen müssen." Wenn nicht, dürfte das Saisonziel Playoffs schnell außer Reichweite sein.