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Trainerwechsel SF Rehlingen: Reinig beerbt Burger als Trainer

Fußball : Reinig beerbt Burger bei Rehlingen-Fremersdorf

Spielertrainer Michael Burger hört bei dem Fußball-Verbandsligisten im Sommer auf. Sven Reinig (noch Perl) wird sein Nachfolger.

Fußball-Trainer Sven Reinig wechselt zur Saison 2020/21 von der Mosel an die Saar: Der 47-Jährige beendet nach der aktuellen Spielzeit sein Engagement bei Verbandsligist SG Perl-Besch und wechselt zum Ligarivalen SF Rehlingen-Fremersdorf.

„Gerade als ich mit Perl-Besch wegen einer Vertragsverlängerung am Verhandeln war, kam die Anfrage von Rehlingen-Fremersdorf“, berichtet Reinig. Und die war für den 47-Jährigen aus mehreren Gründen attraktiv: „Der Verein hat Ambitionen, um oben mitzumischen, und zudem ist der Zeitaufwand für mich deutlich geringer“, erzählt Reinig. „Ich wohne in Felsberg – und bis Perl sind es 45 Kilometer – ein Weg.“

Nach der Anfrage traf sich der Übungsleiter mit den Verantwortlichen der Sportfreunde. Beide Seiten lagen schnell auf einer Wellenlänge. „In den Gesprächen hat sich herauskristallisiert, dass Sven der optimale Kandidat für uns ist“, sagt der Sportliche Leiter der SF, Matthias Kiefer. „Sven arbeitet gerne mit jungen Spielern und will unsere Philosophie, den Kader zu verjüngen, mitgehen.“

Dass Rehlingen-Fremersdorf auf Trainersuche gehen musste, lag daran, dass Amtsinhaber Michael Burger angekündigt hatte, seinen zum Saison-Ende auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern. „Ich bin jetzt drei Jahre hier, und jede Saison war sehr intensiv. Deshalb habe ich mich entschieden, als Aktiventrainer ein Jahr zu pausieren“, erklärt der 35-Jährige.

Als Jugendtrainer am DFB-Stützpunkt in Püttlingen will Burger aber weiter arbeiten. Zudem plant er, die DFB-Elite-Jugend-Lizenz zu erwerben. „Trainer zu sein, macht mir schon noch Laune. Ich hatte auch die eine oder andere Anfrage von Vereinen, aber ich will mir jetzt einfach mal diese Auszeit nehmen.“

Zuvor will Burger mit den SF aber noch eine bislang eher bescheidende Saison zu einem versöhnlichen Abschluss führen. Zur Winterpause liegt der Saarlandliga-Absteiger nämlich nur auf dem elften Tabellenplatz. Der Vorsprung auf den ersten möglichen Abstiegsplatz beträgt nur vier Zähler. Dabei war eigentlich eine Platzierung im vorderen Drittel angepeilt worden.

„Ziel wird es sein, dass die Rückrunde deutlich besser wird als die Vorrunde“, sagt Burger. Ihr erstes Spiel nach der Winterpause bestreiten die SF am 1. März beim punktgleichen Tabellenzwölften SV Ritterstraße. Eine Woche danach kommt der FV Siersburg zum Derby ins Rehlinger Bungertstadion. Neuzugänge gab es bei Rehlingen-Fremersdorf in der Winterpause übrigens keine. „Wir haben nicht personell nachgelegt, weil wir der Meinung sind, dass der aktuelle Kader stark genug ist“, erklärt Kiefer.