Trainer Patrick Bähr verlässt den Fußball-Verbandsligisten SV Bliesmengen-Bolchen

Fußball-Verbandsliga : Patrick Bähr verlässt Mengen

Trainer Patrick Bähr kehrt dem Fußball-Verbandsligisten SV Bliesmengen-Bolchen den Rücken. Das überraschte. Überraschend wäre auch, wenn Ballweiler noch auf Platz zwei rutschen würde.

Paukenschlag beim Fußball-Verbandsligisten SV Bliesmengen-Bolchen: Der bisherige Trainer Patrick Bähr verlässt nach Saisonende den aktuellen Tabellenfünften. „Gründe sind unterschiedliche Meinungen bezüglich der neuen Saison. Wir gehen im Guten auseinander“, sagt Bähr. Er hatte die Mannschaft im Oktober 2015 auf dem letzten Tabellenplatz übernommen. Es folgten der Ligaverbleib und zwei Vize-Meisterschaften, ehe das junge Team nun Fünfter wurde.

„Ich überlasse eine sehr junge, ausbaufähige Mannschaft mit einer hervorragenden Perspektive. Ich möchte mich bei Betreuer Jörg Martin, Co-Trainer Tobias Isengard und den treuen Zuschauern für die tolle Unterstützung bedanken“, meint Bähr. Und Stefan Ruppert vom Spielausschuss des SVB erklärt: „Es gab unterschiedliche Auffassungen in der Gesamtsituation. Wir danken Patrick für seine erfolgreich geleistete Arbeit. Sein Nachfolger wird aus den eigenen Reihen kommen. Patrick Vitt wird als Spielertrainer arbeiten.“ Eigentlich hatte Bähr seinen Vertrag bis Juni 2020 verlängert, Vitt sollte sein Co-Trainer werden.

Der SVB empfängt am Sonntag um 15 Uhr zum Saisonfinale den Tabellendritten SG Marpingen-Urexweiler (58 Zähler). Der punktgleiche Zweite SG Lebach-Landsweiler muss zeitgleich beim auf Rang acht platzierten FSV Jägersburg II Farbe bekennen. Kommen diese beiden Spitzenmannschaften auswärts nicht über mehr als ein Unentschieden hinaus, könnte im Kampf um Relegationsrang zwei die SG Ballweiler-Wecklingen-Wolfersheim (56 Punkte) der lachende Dritte sein. Ein Heimsieg zeitgleich gegen den Zehnten VfB Theley würde dann ausreichen, da man den direkten Vergleich gegen Lebach und Marpingen gewonnen hat. Gespielt wird auf dem neu angelegten Kunstrasenplatz in Ballweiler. „Wir müssen selbst unsere Hausaufgaben machen und gewinnen. Das andere können wir nicht beeinflussen. Sicherlich habe beide Konkurrenten schwere Auswärtsspiele, die sie zunächst auch einmal gewinnen müssen“, sagt Ballweilers Trainer Peter Rubeck.

Der abstiegsgefährdete Tabellen-14. SpVgg. Einöd-Ingweiler hat ebenfalls am Sonntag um 15 Uhr den Zehnten SV Habach zu Gast. Der drei Punkte entfernte SV Merchweiler empfängt den Tabellenneunten SV Hellas Bildstock. „Wir hoffen auf einen eigenen Sieg und einen von Bildstock. Dann könnten wir gegen Merchweiler ein Entscheidungsspiel austragen. Wir wollen mit aller Macht in der Verbandsliga bleiben“, sagt Einöds Spielertrainer Almir Delic.

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