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Fußball-WM
Trainer-Chaos: Bei Argentinien liegen die Nerven blank

Moskau. Vor dem entscheidenden letzten Gruppenspiel der Argentinier am morgigen Dienstag gegen Nigeria (20 Uhr/ARD) herrscht im Quartier der Südamerikaner Chaos. Beim Vizeweltmeister liegen wegen des drohenden WM-Ausscheidens die Nerven blank.

Eigentlich war Trainer Jorge Sampaoli nach dem bitteren 0:3 gegen Kroatien schon gefeuert, von den Superstars aus dem Amt gejagt. Team-Manager Jorge Burruchaga sollte laut argentinischen Medien übernehmen, um das Achtelfinale noch irgendwie zu erreichen. Verbandspräsident Claudio Tapia habe jedoch interveniert und Sampaoli das Vertrauen ausgesprochen, stattdessen kritisierte Tapia die Medien.


Die Mannschaft dementierte den Streit mit Sampaoli. „Die Beziehung zum Trainer ist komplett normal“, sagte Leitwolf Javier Mascherano gestern. Gerade zwischen dem bisher enttäuschenden Lionel Messi, der gestern seinen 31. Geburtstag feierte, und Sampaoli soll es kriseln. „Ich habe ihm meine Hand gereicht“, sagte der Trainer. Er habe Messi eine Nachricht geschrieben, der Star hätte es gelesen – aber nicht geantwortet.